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Dassel

Lauenberg (red). Am dritten Spieltag der 3. Lauenberger Sportwoche sind die Entscheidungen über den Einzug ins Finale und das Spiel um Platz drei gefallen. Die SG Elfas sicherte sich mit einem 4:2-Erfolg gegen die SG Markoldendorf/Ellensen den Gruppensieg und damit die Finalteilnahme. Im zweiten Spiel des Abends setzte sich die SG Ilmetal/Dassensen mit 4:3 gegen die SG Solling durch und qualifizierte sich für das kleine Finale.

SG Elfas – SG Markoldendorf/Ellensen 4:2 (2:1)

Vor dem Anpfiff der Partie durch Schiedsrichter Finn Luca Heipel war für beide Mannschaften im Hinblick auf den Gruppenendstand praktisch noch alles möglich. Dabei hatte die SG Elfas die etwas bessere Ausgangslage, hätte doch bereits ein Unentschieden für den Gruppensieg und somit den Einzug in das Finale gereicht. Selbst eine knappe Niederlage hätte noch den zweiten Rang in der Gruppe und damit die Qualifikation für das kleine Finale bedeutet. Die SG Markoldendorf/Ellensen benötigte hingegen einen Sieg, um weiterhin im Turnier zu bleiben.

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich zunächst ein Spiel ohne wirkliche Höhepunkte. Torgefahr ging bis zur Trinkpause in der 25. Minute lediglich von einem Kopfball von Lukas Meyer (SG Elfas) in der 8. Minute sowie auf der anderen Seite von einem Fernschuss von Colin Traupe (SG Markoldendorf/Ellensen) aus.

Kurz nach der Trinkpause nutzte Sascha Gutermuth (SG Elfas) eine Unaufmerksamkeit in der gegnerischen Abwehr, ging mit dem Ball auf das gegnerische Tor zu, überwand den Torhüter der SG Markoldendorf/Ellensen und erzielte in der 28. Minute das 1:0.

Die SG Markoldendorf/Ellensen zeigte sich davon jedoch nicht wirklich beeindruckt und konnte bereits fünf Minuten später durch Niklas Socher, der den Ball in zentraler Position an der Strafraumgrenze erhielt, den 1:1-Ausgleich erzielen.

Bis zur Halbzeitpause erspielten sich beide Teams kaum noch weitere aussichtsreiche Möglichkeiten. Kurz vor dem Pausenpfiff erhielt die SG Elfas noch einen Freistoß mittig etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Tor. Lukas Meyer verwandelte diesen im Stile eines „Tor des Monats“ unhaltbar zum 2:1-Halbzeitstand für die SG Elfas.

Elfas entscheidet die Partie nach der Pause

Nur drei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit nutzte Laurin Brandt nach einem Abpraller im gegnerischen Strafraum die sich bietende Möglichkeit und erzielte das 3:1 für die SG Elfas.

Auch danach verlief die Partie weitgehend ohne besondere Aufregungen. In der 71. Minute erhielt Niklas Ahlswede (SG Markoldendorf/Ellensen) nach einer abgewehrten Ecke den Ball, zog aus rund 20 Metern mit einem Flachschuss ab und traf unhaltbar zum 3:2-Anschlusstreffer.

Obwohl der Spielstand durchaus noch Spannung versprach, blieb das Spielgeschehen eher überschaubar. Als sich alle Beteiligten bereits mit diesem Ergebnis abgefunden hatten, erzielte Laurin Brandt kurz vor Spielschluss noch das 4:2 für die SG Elfas.

Somit erreichte die SG Elfas das Endspiel am kommenden Dienstag, während der Vorjahressieger SG Markoldendorf/Ellensen in diesem Jahr als Gruppendritter ausschied. Die spielfreie SG Denkershausen/Lagershausen II landete durch diesen Endstand auf dem zweiten Gruppenplatz und steht damit im kleinen Finale.

SG Solling – SG Ilmetal/Dassensen 3:4 (1:2)

Im zweiten Spiel des Abends ging es noch um die Qualifikation für das kleine Finale zwischen der heimischen SG Solling und der SG Ilmetal/Dassensen.

Letztere erwischte einen Start nach Maß und ging bereits in der 4. Minute durch Kapitän Marius Guse mit 1:0 in Führung.

Die heimische SG Solling benötigte etwas Zeit, fand dann aber besser ins Spiel zurück. In der 17. Minute wurde Steven Engwer mustergültig freistehend an der Strafraumgrenze angespielt und erzielte mit einer sehenswerten Aktion den 1:1-Ausgleich.

Kurz danach hatte Steven Engwer sogar die Möglichkeit zum Führungstreffer, scheiterte jedoch am Torhüter der SG Ilmetal/Dassensen, Nils Stecker.

Wenige Minuten später war auf der anderen Seite Danny Lorenz für die SG Ilmetal/Dassensen erfolgreicher und erzielte freistehend vor dem Torhüter die erneute Führung zum 2:1.

Danach entwickelte sich bis zur Halbzeitpause eine ausgeglichene Partie ohne weitere besondere Höhepunkte.

SG Ilmetal/Dassensen behauptet die Führung

Die ersten Szenen der zweiten Halbzeit gehörten der SG Ilmetal/Dassensen, die in der 53. Minute durch einen Heber von Lenny Neumann auf 3:1 erhöhte.

Wenige Spielzüge später ergab sich für Moritz Henne sogar die Möglichkeit zum 4:1, er konnte den Ball jedoch nicht im gegnerischen Tor unterbringen.

Besser machte es in der 55. Minute auf der anderen Seite Steven Engwer, der die SG Solling wieder auf 2:3 heranbrachte.

Die Freude darüber währte jedoch nur kurz, denn Moritz Henne traf nur eine Minute später nach einer schönen Flanke von der rechten Seite zum 4:2.

In der 75. Minute hätte Steven Engwer nach einer Flanke von Colin Heise erneut den Anschlusstreffer für die SG Solling erzielen können. Er bekam den Ball jedoch nicht unter Kontrolle, sodass es beim 2:4 blieb. Nur kurze Zeit später verfehlte ein Kopfball von Felix Bruchmann (SG Solling) nach einer Ecke das gegnerische Tor.

Auch wenn der heimischen SG Solling der Wille nicht abzusprechen war, blieben die Bemühungen letztlich ohne Erfolg. So vermochten weder Daniel Apel kurz vor Schluss aus guter halblinker Position noch Jonas Mönkemeyer per Freistoß einen weiteren Treffer für die SG Solling zu erzielen.

Erst unmittelbar vor dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Thomas Kobiella konnte Steven Engwer mit seinem dritten Treffer des Abends noch das 3:4 erzielen, das zugleich den Endstand bedeutete.

Dadurch qualifizierte sich die SG Ilmetal/Dassensen für das kleine Finale am Dienstag, während für die heimische SG Solling am Endspieltag nur die Zuschauerrolle bleibt. Gruppensieger wurde in dieser Gruppe die SG Dassel/Sievershausen.

Finalspiele am Dienstag

Am Dienstag stehen damit folgende Finalbegegnungen auf dem Programm:

18:30 Uhr – Spiel um Platz drei
SG Denkershausen/Lagershausen II – SG Ilmetal/Dassensen

20:15 Uhr – Endspiel
SG Elfas – SG Dassel/Sievershausen

Beide Begegnungen versprechen sportlichen Reiz und dürften für die Zuschauerinnen und Zuschauer interessante Partien werden.

Sollte es nach 90 Minuten unentschieden stehen, entscheidet unmittelbar ein Elfmeterschießen über den jeweiligen Sieger.

Foto: gs/Symbolfoto


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Landkreis Holzminden

Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 22. bis 23. August in Holzminden statt.

„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.

Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.

Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.

Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans

Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.

Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck

Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.

143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise

Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.

Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer

Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.

Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.

Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt

Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen. 

Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)

Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub

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