Schützenverein Mackensen lädt zum Königsschießen 2026 und zum traditionellen Schützenumzug ein
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Dassel
Mackensen (red). Es ist endlich soweit: Das „Königsschießen 2026“ steht in Mackensen vor der Tür.
Am Freitag, 21. August 2026, von 19 bis 21.30 Uhr und am Samstag, 22. August 2026, von 17.30 bis 20.30 Uhr werden die Mackenser Schützenschwestern und Schützenbrüder, die Schützenjugend sowie die Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Mackensen eingeladen, in der „Trift 8“ in Heinade auf den König zu schießen. Für das leibliche Wohl ist dort gesorgt.
Die Kinder der Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Mackensen werden eingeladen, am 8. September von 18 bis 19.30 Uhr im Jugendraum Mackensen zu schießen.
Der Schützenumzug und die Königsabholung der Würdenträger aus dem Jahr 2025 finden am 12. September um 15 Uhr statt. Treffpunkt und Start ist der Sportplatz. Von dort marschiert der Verein mit dem Feuerwehr-Spielmannszug aus Holzminden durch die Ortschaft Mackensen, um ordnungsgemäß die Könige abzuholen. Die Feuerwehr Mackensen wird den Verein während des Umzuges begleiten.
Bus bringt die Teilnehmenden zum Grenzkrug
Um 18 Uhr steht ein Bus am Sportplatz, mit dem dann alle Schützinnen und Schützen, Bürgerinnen und Bürger, Bekannte, Freundinnen und Freunde sowie Verwandte und Kinder zum Grenzkrug gefahren werden. Dort soll gemeinsam zu Abend gegessen und die Siegerehrung der neuen Könige 2026 verkündet werden.
Da es lange keine Veranstaltung des Schützenvereins gab, wünscht sich der Vorstand von den Mitgliedern, Kindern und Jugendlichen sowie den Bürgerinnen und Bürgern eine gute Beteiligung bei den Schießterminen sowie beim Mitmarschieren im Umzug.
Tradition und Miteinander bewahren
Es sei wichtig, die Tradition zu bewahren und das Miteinander zwischen Jung und Alt wieder aufleben zu lassen. Jeder, der komme und mitmache, unterstütze weitere Vorhaben und die Zukunft des Schützenvereins Mackensen.
Foto: Schützenverein Mackensen
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Rat entscheidet über zwei Abberufungen: Fischer verliert Amt, Bandke bleibt Bürgermeister
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Eschershausen-Stadtoldendorf
Eschershausen (awin). Der Stadtrat hat den stellvertretenden Stadtdirektor Andreas Fischer am Montagabend abberufen. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten für seine Abberufung. Bürgermeister Friedhelm Bandke bleibt dagegen im Amt. Zwar votierten auch in seinem Fall sämtliche anwesenden Ratsmitglieder für eine Abberufung, die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit konnte aufgrund der Zahl der Anwesenden jedoch nicht erreicht werden.
Die beiden Personalentscheidungen standen im Mittelpunkt der 22. Sitzung des Stadtrates. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs war die öffentliche Sitzung aus dem Stadthaus in die Aula der Grundschule verlegt worden. Dort waren zu Beginn sämtliche Besucherplätze besetzt.
Am Ratstisch blieben dagegen mehrere Plätze frei. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Eschershausen (WGE) nahmen geschlossen nicht an der Sitzung teil. Die Sitzungsleitung übernahm deshalb August-Wilhelm Ritterbusch. Friedhelm Bandke hatte ihn kurz vor Beginn der Sitzung vor dem Gebäude mit dieser Aufgabe betraut.
Tagesordnungspunkt zu beanstandeten Sachverhalten entfällt
Nicht beraten wurde Tagesordnungspunkt 8. Unter diesem Punkt sollte sich der Rat mit den von der Kommunalaufsicht beanstandeten Sachverhalten bei Mitwirkungsverboten und Vergaben im Zusammenhang mit Andreas Fischer befassen.
Als Grund für die Absetzung des Tagesordnungspunktes wurden in der Sitzung datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Zuvor war bei der Stadt Eschershausen ein anwaltliches Schreiben eingegangen. Nach Angaben der Verwaltung konnte dieses aufgrund des kurzfristigen Eingangs vor der Ratssitzung nicht mehr ausreichend geprüft werden. Um mögliche Nachteile für die Stadt Eschershausen zu vermeiden, wurde der Tagesordnungspunkt daher nicht behandelt.
Für Abberufung Bandkes reicht Stimmenzahl nicht
Das Fernbleiben der WGE hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Abstimmung über die Abberufung des Bürgermeisters. Dem Stadtrat gehören 15 Mitglieder an. Für eine Abberufung Bandkes waren zehn Stimmen und damit eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Da lediglich neun Ratsmitglieder an der Sitzung teilnahmen, konnte diese Mehrheit nicht zustande kommen.
Über den Tagesordnungspunkt wurde dennoch abgestimmt. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder votierten für die Abberufung Bandkes. Die notwendige Stimmenzahl wurde damit nicht erreicht. Friedhelm Bandke bleibt Bürgermeister der Stadt Eschershausen.
Rat stimmt geschlossen für Abberufung Fischers
Anders war die rechtliche Ausgangslage bei Andreas Fischer. Stadtdirektor Robert Kumlehn gab während der Sitzung zu Protokoll, dass für die Abberufung des stellvertretenden Stadtdirektors die einfache Mehrheit des Rates erforderlich sei. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten anschließend für Fischers Abberufung.
Vor der Abstimmung begründeten CDU/SPD und FDP ihren Antrag noch einmal. Sie verwiesen dabei auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Kommunalaufsicht und die dort beanstandeten Sachverhalte bei Vergaben und Mitwirkungsverboten. Rücktrittsforderungen war Fischer zuvor nicht nachgekommen. Mit den neun Stimmen der anwesenden Ratsmitglieder war seine Abberufung schließlich beschlossen.
Fotos: awin
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