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Dassel
Breitblättriges Knabenkraut wächst auf einer Feuchtwiese im Solling-Forstamt Dassel.

Dassel (red). Auf einer Feuchtwiese im Solling-Forstamt Dassel wachsen Orchideen besonders gut. Ein Botaniker fand bei einer jüngsten Zählung 6.250 Exemplare des Breitblättrigen Knabenkrauts. Naturschutzförster Kai Conrad spricht von einem neuen Rekord an blühenden Orchideen auf der Feuchtwiese im Revier Abbecke.

„Seit der letzten Zählung vor drei Jahren hat sich die Anzahl fast verdoppelt. Und im Vergleich zum Jahr 2006 mit nur 150 Exemplaren hat sich der Bestand mehr als vervierzigfacht“, freut sich Kai Conrad. Der Waldökologe nennt die konsequente Pflege des Biotops als Grund für die starke Vermehrung der Orchideen.

Aufwendige Pflege sorgt für Rekordbestand

Seit vielen Jahren pflegt das Forstamt Dassel die Feuchtwiese mit großem Einsatz. „Statt sie durch Nichtstun zuwachsen zu lassen oder für eine intensive Nutzung mit schwerer Technik zu befahren, wird die Wiese jährlich von Hand gemäht und das Mahdgut von Hand abgetragen. Außerdem warten wir damit, bis das Knabenkraut seine Blüte beendet hat und die Samen ausgefallen sind. Das ist eine anstrengende, aufwändige und auch teure Arbeit, aber diese sanfte Pflege zahlt sich aus“, erläutert der Forstmann.

„Inzwischen handelt es sich um das größte Vorkommen dieser auf der Roten Liste stehenden Art in der Region“, sagt Ansgar Hoppe von der Ökologischen Station Solling-Vogler, der die Zählung regelmäßig durchführt.

Lebensraum für zahlreiche seltene Arten

Orchideen sind nicht die einzigen Schätze, die auf der feuchten Wiese leben. Zahlreiche weitere Pflanzenarten wie der Kleine Baldrian, die Sumpfdotterblume oder die Kuckucks-Lichtnelke wachsen dort. Darunter befindet sich auch eine vom Aussterben bedrohte Schmetterlingsart: der Mädesüß-Perlmuttfalter (Brenthis ino).

„Um all diesen Arten Lebensraum zu bieten, wird nicht alles gleichzeitig und gleichförmig gepflegt“, berichtet Conrad. „Manche Pflanzenarten vertragen die jährliche Mahd weniger gut als andere, und manche Insekten brauchen auch spät im Jahr noch Blüten oder überwintern an Pflanzenstängeln. Daher ist es wichtig, auch ungemähte Bereiche zu erhalten. Ein strukturreiches Biotopmosaik ist die beste Möglichkeit, vielen Arten Lebensraum zu bieten.“

Schutz von Moor und Feuchtwiese

Weitere Maßnahmen sind das Zurückdrängen des unerwünschten Spierstrauchs sowie die Entwicklung des angrenzenden Moores. Dazu gehört auch eine langfristige Aufgabe, die das Forstamt Dassel umsetzt: Um die Wasserversorgung von Moor und Feuchtwiese zu sichern, werden die Wälder des Wassereinzugsgebietes schrittweise in Richtung Laubwald entwickelt.

„Feucht- und Nasswiesen sind heute sehr schützenswerte Biotope, denn sie sind selten und beherbergen eine Reihe spezialisierter Pflanzen- und Tierarten. Dazu dürfen sie weder entwässert noch gedüngt werden. Außerdem bedürfen sie einer sensiblen Pflege, um als offener Lebensraum erhalten zu bleiben“, weiß der Waldökologe. „Daher stecken wir viel Herzblut in den Erhalt unserer Sonderbiotope und freuen uns, dass uns die Natur mit einem Meer von wunderschönen Orchideen belohnt.“

Deutschlandweit von besonderer Bedeutung

Das Orchideenvorkommen im Forstamt Dassel hat auch deutschlandweit eine herausgehobene Bedeutung. Das Breitblättrige Knabenkraut ist als nationale Verantwortungsart im Rahmen der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt eingestuft. Fast ein Drittel des weltweiten Vorkommens dieser Orchideenart wächst allein in Deutschland. Seit geraumer Zeit gehen die Bestände dieser Art und anderer Pflanzen auf Feuchtwiesen jedoch zurück. Hauptursachen sind Stickstoffeinträge durch Düngung, die Entwässerung der Standorte und eine intensive Beweidung.

Foto: Conrad/Landesforsten


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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen (red). Endlich ist es wieder so weit: Die „LGB Freunde Ith“ laden am kommenden Wochenende, 15. und 16. August, zur beliebten Modellbahn-Show für Groß und Klein ein. Die 23. Ausgabe der „GaBa Süd Niedersachsen“ findet im Stadtpark in Eschershausen statt.

Besonderer „Teufelszug“ wird gezeigt

Eines der Highlights der Veranstaltung ist der „Teufelszug“, der nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB im Jahr 2025 für das Wacken-Festival als Einzelstück produziert wurde und dort Werbung für die Modelleisenbahn machte. „Anfang des Jahres wurde der Zug versteigert und der Erlös an die DKMS gespendet. Der ‚Teufelszug‘ ging anschließend in die privaten Hände von P. Schlampp“, erklärt der Veranstalter.

„Anstatt den Zug im Garten oder im Keller zu ‚verstecken‘, haben Besucherinnen und Besucher beim ‚Gartenbahn-Treffen 2026‘ in Eschershausen die Möglichkeit, das Einzelstück aus der Nähe zu sehen.“ Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich dabei wohl um den einzigen öffentlichen Auftritt des „Teufelszuges“ im Norden.

Der „Teufelszug“ wurde nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB für das Wacken-Festival 2025 als Einzelstück produziert und ist bei der „GaBa Süd Niedersachsen“ in Eschershausen zu sehen.
Hersteller präsentieren Neuheiten des Jahres

Dem Veranstalter ist es erneut gelungen, ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammenzustellen. Die namhaften Hersteller der Branche – beispielsweise Märklin, LGB, Piko oder Massoth – präsentieren hier ihre Neuheiten des Jahres 2026. Zahlreiche Kleinserienhersteller wie Modellbauwerkstatt, Oho Brücken, Figurendesign Bauer und viele mehr vervollständigen das Angebot.

„Das Gartenbahn-Treffen ist bekannt dafür, dass viele Hersteller aktuelle Neuheiten hier erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. So wird es auch dieses Jahr sein. Von Fahrzeugen, Zubehör, Figuren oder Kupplungen. Lassen Sie sich überraschen“, führt der Veranstalter weiter aus, mit dem Hinweis, dass der große Händlerbereich neben Neuwaren auch Gebrauchtwaren von Z bis II anbieten wird.

Amerikanische Züge und eine Küstenbahn

Mit dabei sind auch wieder eine Reihe privater Aussteller. „Manuel & Friends“ zeigen auf der riesigen mobilen Freilandanlage extra lange amerikanische Zuggarnituren und setzen diese so richtig in Szene. Mit vielen Details wird hier in wenigen Stunden eine Westernlandschaft gestaltet.

Die Familie Brune zeigt auf einer gut zehn Meter langen Modulanlage eine reich detaillierte Küstenbahn, die mit unendlich viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Wer genau hinschaut, kann auch beobachten, wie sich der Lokführer in der Fahrtrichtung dreht oder sich eine Tür des Güterwagens zum Beladen automatisch öffnet.

Der Leuchtturm gehört zur Modulanlage der Familie Brune.

Auch RC-Modelle und Echtdampf sind dabei

Auch Fans von RC-Modellen werden hier auf ihre Kosten kommen: Autos, Lkw und Militärfahrzeuge stehen dort im Einsatz.

Weitere Aussteller zeigen 5-Zoll-Fahrzeuge mit Echtdampf oder setzen ihre Eigen- und Umbauten diverser RhB (Rhätische Bahn), FO (Furka-Oberalp-Bahn) oder MGB (Matterhorn-Gotthard-Bahn) auf der Anlage „Graubünden“ ein.

Die Anlage „Graubünden“ wird wieder von den „LGB Freunden Ith“ betrieben. Hier werden über 50 Zuggarnituren für einen abwechslungsreichen Betrieb sorgen.

„GaBa Süd Niedersachsen“ an zwei Tagen geöffnet

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Im Gartenkaffee und Imbiss warten viele hausgemachte Leckereien. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.lgb-treffen.de.

Die „GaBa 2026“ findet am 15. und 16. August im Stadtpark in Eschershausen/Ith statt. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder von sechs bis 16 Jahren 4 Euro.

Modellbahn-Show in Eschershausen: „LGB Freunde Ith“ präsentieren zahlreiche Anlagen und Neuheiten

Fotos: LGB Freunde Ith

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