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Dassel

Einbeck/Dassel (red). Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Einbeck hat ihren Vorstand personell neu aufgestellt. Mit erfahrenen und neuen Mitgliedern will der Ortsverein die Grundlage schaffen, um den wachsenden Aufgaben in den kommenden Jahren gerecht zu werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Weiterentwicklung des Menüservices „Essen auf Rädern“ zu.

Menüservice stellt hohe Anforderungen

„Mit mehr als 20 Beschäftigten, einem Fuhrpark von zehn Fahrzeugen, rund 500 Kundinnen und Kunden sowie jährlich über 110.000 ausgelieferten Mahlzeiten müssen wir jederzeit handlungsfähig sein. Dafür brauchen wir Kontinuität und Verlässlichkeit in der Vorstandsarbeit“, betonte der Vorsitzende Rolf Hojnatzki.

Bei der Mitgliederversammlung wurde Wolfgang Thies zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Schatzmeister tritt damit die Nachfolge des verstorbenen Martin Wehner an und wird Hojnatzki künftig als ständiger Vertreter unterstützen.

Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Daniel Altmann, der dem Vorstand bislang als Beisitzer angehörte. Er trägt künftig die Verantwortung für ein Jahresbudget von mehr als einer Million Euro. Für ihn rückt der bisherige Revisor Peter Traupe als Beisitzer in den Vorstand nach. Zum neuen Revisor wählten die Mitglieder den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Dassel, Gerhard Melching.

Ingrid Nagel zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt

Nach 26 Jahren im Vorstand beendet Ingrid Nagel aus gesundheitlichen Gründen ihre aktive Mitarbeit. Anlässlich ihres 90. Geburtstages ernannte die AWO Einbeck sie zum Ehrenvorstandsmitglied. Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement war sie bereits mit der Silbernen Ehrennadel der Stadt Einbeck ausgezeichnet worden.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Dr. Jon Cubas Diaz, der künftig als Beisitzer mitarbeitet.

Als Gast der Mitgliederversammlung sprach der Landtagsabgeordnete René Kopka über die Bedeutung der Wohlfahrtsverbände für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nach seiner Einschätzung leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur. Zudem bekräftigte er die Unterstützung des Landes für das ehrenamtliche Engagement vor Ort.

Abschließend verwies Hojnatzki darauf, dass mit Kopka ein Mitglied der AWO für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Einbeck kandidiere. Nach Angaben der AWO wünsche sich der Ortsverein, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Einbeck und den Wohlfahrtsverbänden auch künftig fortgesetzt werde.

Fotos: AWO Ortsverein Einbeck e.V.


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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