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Bad Gandersheim-Kalefeld

Bad Gandersheim (red). Seit dem Frühjahr hat es bei der Stadt Bad Gandersheim und den Stadtwerken zahlreiche personelle Neuzugänge gegeben. Zudem konnten mehrere Nachwuchskräfte nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in den Dienst der Stadt übernommen werden.

Seit dem 16. April vervollständigt Petra Uhde das Team der Stadtkasse. Am 1. Mai nahm Lilly-Chantall Kahle ihre Tätigkeit als Klimaschutzmanagerin auf. Ebenfalls am 1. Mai wurden Rebecca Ciernioch als Badaufsicht sowie Michael Klemm und Wolfgang Müller für den Kassenbereich des Freibades eingestellt. Seit dem 1. Juli verstärkt Fabian Fürle das Freibad-Team als weitere Badaufsicht.

Verstärkung in Verwaltung und Stadtwerken

Das Team der Grünflächenpflege erhielt am 1. Juni durch Alexander Grube und am 16. Juli durch Frank Fröhlich personelle Verstärkung. Seit dem 16. Juli ergänzt außerdem Matthias Früh als Vorarbeiter das Team des Wasserwerks.

Die jüngsten Neueinstellungen erfolgten am 1. August mit Astrid Straßburg als Baumkontrolleurin und Sven Alexander Bock als Sachbearbeiter im Bereich IT, Kommunikation und Digitalisierung. Darüber hinaus nahmen Marike Schwiderrek als Anwärterin im gehobenen Dienst sowie Maarten von Soest als Auszubildender zum Fachinformatiker für Systemintegration ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung auf.

Erfolgreiche Übernahmen aus Ausbildung und Studium

Pauline Diekmann wurde nach ihrem dualen Studium zur Stadtinspektorin auf Probe ernannt und verstärkt künftig den Bereich Dorfentwicklung und Förderprogramme. Auch Rafael Hampe schloss nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten erfolgreich den Angestelltenlehrgang II ab und erwarb damit die Qualifikation für anspruchsvolle Tätigkeiten im gehobenen Verwaltungsdienst. Derzeit wird er im Rahmen einer Vertretungstätigkeit unter anderem im Bereich Hochwasserschutz sowie in der Betriebsleitung des Freibades eingesetzt.

Als weitere Übernahme begrüßt die Stadt Lion Bernsdorf. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration verstärkt er weiterhin die IT-Abteilung.

Bürgermeister Niklas Kielhorn wünscht allen Neuzugängen und Nachwuchskräften viel Erfolg sowie Freude bei ihren Aufgaben bei der Stadt Bad Gandersheim.

Foto: Zimmer


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Auftraggeber und finanziert durch CDU-Stadtverband Einbeck

V.i.S.d.P CDU Einbeck, Antje Sölter

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Eschershausen-Stadtoldendorf

Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.

Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit

Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.

Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über

Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.

Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.
Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.
Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.

Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden

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