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Bad Gandersheim-Kalefeld

Bad Gandersheim (red). Viele Einwohnerinnen und Einwohner genossen am Abend des 28. Juni nach einem heißen Tag die kühle Luft ihrer Klimaanlagen. Doch plötzlich fiel in Teilen der Kernstadt sowie in den Dörfern der Heberbörde der Strom aus. Während die Versorgung in der Kernstadt durch den Netzbetreiber rasch wiederhergestellt werden konnte, hielt der Ausfall in der Heberbörde deutlich länger an. Die Stadtwerke Bad Gandersheim geben nun im Rahmen ihrer Reihe „Was machen die da?“ einen Einblick in die Abläufe während des Stromausfalls.

Die Stadtwerke als Trinkwasserversorger und Abwasserbeseitiger sind ebenso wie die Bevölkerung auf eine funktionierende Stromversorgung angewiesen. Als sich abzeichnete, dass der Stromausfall länger andauern würde, kamen Betriebsleitung sowie die Bereitschaftskräfte des Wasserwerks und der Kläranlage zu einer Lagebesprechung zusammen.

Wasserversorgung blieb gesichert

Zunächst wurden die Füllstände der Hochbehälter in Gehrenrode und Gremsheim überprüft. Für den Transport des Wassers aus den Hochbehältern in die Ortsnetze ist kein Strom erforderlich, da das Wasser mithilfe der Schwerkraft in die Leitungen und Haushalte gelangt. Strom wird jedoch benötigt, um die Brunnen zu betreiben, die das Wasser in die Hochbehälter fördern.

Die zuletzt über das Meldesystem übermittelten Daten zeigten, dass beide Hochbehälter noch ausreichend gefüllt waren. Damit war die Wasserversorgung nach Angaben der Stadtwerke mindestens bis zum nächsten Mittag sichergestellt. Für den Fall eines längeren Stromausfalls hätten beide Behälter auf anderem Weg mit Wasser versorgt werden können.

Kläranlage und Hebeanlagen im Blick

Auf der Kläranlage führte der kurze Stromausfall in der Kernstadt dazu, dass einzelne Anlagenteile neu gestartet werden mussten. Grundsätzlich werde bei einem Stromausfall automatisch eine Störmeldung ausgelöst und die gesamte Anlage kontrolliert.

Die Abwasserhebeanlagen in den betroffenen Ortschaften konnten während des Stromausfalls nicht betrieben werden. Nach Angaben der Stadtwerke sei dies für einige Stunden jedoch unkritisch gewesen. Hätte der Stromausfall bis zum nächsten Morgen angedauert, wären die Anlagen mit Notstrom versorgt worden.

Vorbereitung auf längere Stromausfälle

Kurz vor Mitternacht beendeten Betriebsleitung und Bereitschaftskräfte zunächst ihren Einsatz bei den Stadtwerken mit der Vereinbarung, sich am nächsten Morgen erneut zu einer Lagebesprechung zu treffen. Glücklicherweise war der Stromausfall in der Heberbörde kurz nach 4 Uhr behoben.

Der Vorfall habe dennoch die Abhängigkeit von einer funktionierenden Stromversorgung verdeutlicht. Nach Angaben der Stadtwerke bestehen für längere Stromausfälle Notfallpläne, um die Ver- und Entsorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen.

Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr, die während der gesamten Nacht die Notfall-Anlauf-Punkte (NAP) in der Heberbörde besetzten.

Für Fragen und Anregungen stehen die Stadtwerke Bad Gandersheim telefonisch unter 05382/73300 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung.

Foto: Stadtwerke Bad Gandersheim


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Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

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Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Einbeck

Einbeck (mhn/red). „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des „PS.Bikertags“, der am 29. August 2026 von 11 bis 17 Uhr am PS.Speicher bereits zum 8. Mal stattfindet. Längst ist die Veranstaltung zur Tradition geworden und lädt Motorradbegeisterte aus nah und fern bei freiem Eintritt zum Bestaunen und Fachsimpeln ein. Wie in jedem Jahr sind alle willkommen – ob mit Motorrad oder ohne.

Motorräder aus der Community

Um 11 Uhr präsentiert Andy Schwietzer unter „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ ausgewählte Motorräder aus der Community. Gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern erzählt er die Geschichten hinter den Maschinen: besondere Reisen, Erinnerungen, Umbauten und Erlebnisse, die jedes Motorrad einzigartig machen.

Präsentation „Die Unverstandenen“

Um 13.30 Uhr stellt Kurator Andy Schwietzer unter dem Motto „Die Unverstandenen“ verschiedene Motorräder aus der Sammlung MOTORRAD vor – begleitet von Interviews und Hintergrundwissen zu diesen außergewöhnlichen Fahrzeugen. Die Präsentation findet an der Verladerampe auf der Ostseite des Hauptgebäudes statt – mit spannenden Geschichten zu jedem Modell.

„Zeig uns dein Bike“ geht in die zweite Runde

Auch um 15.30 Uhr stehen wieder ausgewählte Motorräder und ihre Besitzerinnen und Besitzer im Mittelpunkt. Andy Schwietzer stellt die Fahrzeuge vor und spricht mit den Fahrerinnen und Fahrern über die Erlebnisse, Geschichten und besonderen Momente, die sie mit ihren Motorrädern verbinden.

Neuer Motorradkalender für 2027

Neu in diesem Jahr ist der offizielle „PS.Speicher Motorradkalender 2027“, der zwölf besondere Motorräder mit zwölf Motiven für die zwölf Monate des Jahres präsentiert. Damit die einzelnen Motive nach dem jeweiligen Monatswechsel nicht aus dem Blickfeld verschwinden, lassen sich die Kalenderblätter am unteren Rand abtrennen. So können die Motorradbilder anschließend beispielsweise eingerahmt und weiterhin an der Wand präsentiert werden.

Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern

Wer noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann nach Angaben des PS.Speichers die Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern und der weltweit größten Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder besuchen.

Dafür eignet sich sowohl das Einzelticket für die Sammlung „Motorrad“ als auch das Tagesticket, mit dem zusätzlich die Erlebnisausstellung und alle weiteren Sammlungen des PS.Speichers entdeckt werden können. Insgesamt erwarten die Besucherinnen und Besucher über 2.500 historische Fahrzeuge und mehr als 8.000 Modellfahrzeuge. 

Foto: gs

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