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Bad Gandersheim-Kalefeld

Wolperode/Ackenhausen (red). Alte Leitungen und fehlende Pläne sind Probleme, mit denen sich die Stadtwerke öfter auseinandersetzen müssen. So war es auch bei der alten Trinkwasserverbindungsleitung zwischen Wolperode und Ackenhausen der Fall, die mutmaßlich mitten unter Feldern verläuft. Fehlende Pläne sind selbstverständlich kein Grund für eine Erneuerung, ein schlechter Zustand jedoch schon. Deshalb wurde Anfang Juli mit der Erneuerung der Verbindungsleitung begonnen, die nun bis auf kleinere Asphaltarbeiten abgeschlossen ist.

Rund 520 Meter neue Leitung wurden verlegt

Rund 520 Meter neue Leitung wurden mittels Spülbohrverfahren entlang der öffentlichen Straße verlegt. Ebenso wurden zwei Hausanschlüsse eingebunden und ein neuer Überflurhydrant gesetzt. Gleichzeitig wurde zudem der letzte Rest der alten Leitung in Ackenhausen ausgetauscht, hier jedoch in offener Bauweise.

Die Maßnahme bildet den Schlusspunkt der Erneuerung der Trinkwasserleitungen beider Ortsteile und den Abschluss eines ersten Meilensteins der langfristigen Erneuerungsstrategie der Trinkwasserleitungen im Stadtgebiet.

Leitungsnetz soll langfristig zukunftsfähig aufgestellt werden

Ziel der Strategie ist es, die Zahl der Rohrbrüche zu minimieren und das Leitungsnetz zukunftsfähig aufzustellen, was langfristig der Trinkwassergebühr zugutekommen soll.

Für Fragen und Anregungen stehen die Stadtwerke unter 05382/73300 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gern zur Verfügung.

Foto: Stadtwerke Bad Gandersheim


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Landkreis Holzminden

Holzminden/Höxter (red). Am Wochenende, 29. und 30. August, bietet sich die besondere Gelegenheit, mit einer wahren Luftfahrtlegende vom Flugplatz Höxter-Holzminden das Weserbergland aus der Vogelperspektive zu erkunden. Die Dornier Do 27, Deutschlands erstes in Serie gebautes Nachkriegsflugzeug, feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. 627 Flugzeuge wurden gebaut und waren weltweit für militärische oder zivile Zwecke im Einsatz.

Berühmte Do 27 von Bernhard Grzimek

Das berühmteste Flugzeug dieser Art war die Do 27 mit dem Kennzeichen D-ENTE von Prof. Bernhard Grzimek in Zebra-Lackierung. Er und sein Sohn nutzten das Flugzeug für ihre Forschungsarbeit zum Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der als erster Nachkriegsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Die Do 27 ist auf befestigten Pisten Europas genauso zu Hause wie auf unvorbereiteten Pisten in Afrika, Grönland, Südamerika oder Papua-Neuguinea. Durch immer höhere Kosten und seltener werdende Ersatzteile ist die Anzahl der weltweit fliegenden Do 27 auf unter 50 gesunken.

Zwei Do 27 und ein Düsenjäger am Flugplatz

Am letzten Augustwochenende bietet sich auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden die Gelegenheit, mindestens zwei dieser Legenden und einen von Dornier in Lizenz gebauten Düsenjäger G91 aus nächster Nähe zu bestaunen und mehr über das Projekt Dornier Flying Legends zu erfahren.

Der Verein Do27 Gandersheim e. V. steht dabei zur Verfügung, um den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Geflogen wird je nach Bedarf zwischen 10 und 19 Uhr. Nach Vereinsangabe ist eine Anmeldung im Vorfeld nicht möglich und erfolgt vor Ort. Pro Flug können bis zu fünf Personen teilnehmen und die Kosten pro Person belaufen sich auf 70 Euro.

Darüber hinaus verwöhnt das Café am Räuschenberg die Gäste mit selbstgemachten Torten und Waffeln.

Foto: Philipp Prinzing

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