Bodenwerder (red). Rund 50 Unternehmensvertreter aus dem Weserbergland sind am 4. Juni 2026 der Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf (CDU) zu einem Wirtschaftsdialog in die Mittendorf Gastronomie in Bodenwerder gefolgt. Als Impulsgeberin nahm Wulfs CDU-Parteikollegin Gitta Connemann teil. Sie ist Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung.
Mittelstand im Mittelpunkt des Dialogs
Im Mittelpunkt des Austauschs standen nach Angaben der Veranstalter zentrale Voraussetzungen für neues Wachstum. Dazu zählten unter anderem eine Senkung der Energie- und Lohnnebenkosten, Bürokratieabbau sowie steuerliche Entlastungen. Connemann ging in ihrem Impuls insbesondere auf mittelstandspolitische Reformvorhaben der Bundesregierung ein und verwies zugleich auf schwierige äußere Rahmenbedingungen.
„Die Welt verändert sich rasant. Neue Wettbewerber drängen auf die Märkte. Das fordert Wirtschaft und Politik heraus. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Antworten zu geben. Deutschland hat starke Unternehmen, kluge Köpfe und viel Erfindergeist. Darauf können wir bauen. Wir brauchen wieder mehr Vertrauen in die eigene Stärke. Wir müssen Betriebe von unnötigen Pflichten entlasten. Unternehmen brauchen Verlässlichkeit, Planungssicherheit und Freiräume für Investitionen. Dafür setzen wir uns mit ganzer Kraft ein“, betonte Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung sowie Bundesvorsitzende der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT).
Anliegen aus der regionalen Wirtschaft
Auch Mareike Lotte Wulf hob die Bedeutung des Mittelstands hervor. „Der direkte Austausch mit unseren Unternehmen vor Ort ist unverzichtbar. Sie wissen genau, wo der Staat entlasten sollte und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Investitionen, Innovationen und Arbeitsplätze wieder in Deutschland entstehen. Das Weserbergland mit seiner mittelständisch geprägten Wirtschaft zeigt exemplarisch, wo die Potenziale unseres Landes liegen und was es braucht, um sie freizusetzen.“
Die anwesenden Unternehmensvertreter brachten zahlreiche Anliegen und Anregungen in die Diskussion ein. Thematisiert wurden unter anderem Fragen der Fachkräftesicherung, der Energieversorgung und steuerlicher Entlastungen sowie Digitalisierung und zügigere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Nach Einschätzung der Teilnehmer zeigte der Austausch, wie groß das Interesse der regionalen Wirtschaft an einem engen Dialog mit der Bundespolitik ist. Wulf kündigte an, die Erkenntnisse aus dem Gespräch in ihre weitere politische Arbeit in Berlin mitzunehmen.
Foto: Bundestagsbüro Mareike Lotte Wulf