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Region Aktiv
Samstag, 20. Januar 2018 12:36 Uhr
Natur erleben, Großstadtfeeling und Seeluft schnuppern: Ferienfreizeiten der Kreisjugendpflege 2018
Samstag, 20. Januar 2018 12:23 Uhr

Polle/Hummersen (r). Nach der großen Resonanz des Vorjahrkonzerts, geben Die Üblichen Verdächtigen + Jim Paterson am Freitag, 9. Februar 2018 ab 19.30 Uhr in der Clubgastronomie des Golfclub Weserbergland in Polle musikalisch wieder ihre Visitenkarte ab. Die Zuhörer können sich auf eine bunte Mischung eigener und auch bekannter Titel aus übergreifenden Genres mit herausragendem Satzgesang freuen.

Der Eintrittspreis beträgt € 12. Karten für diesen Abend sind im Sekretariat des Golfclubs (Tel. 05535 8842) und bei der Stadtmarketing Holzminden GmbH, Markt 2, 37603 Holzminden, (Tel. 05531-992969) im Vorverkauf erhältlich.

Samstag, 20. Januar 2018 12:13 Uhr

Neuhaus (red). Sturmtief Friederike ist in aller Munde und auch der Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten meldet, dass der Park in den kommenden Tagen wegen Sturmschäden geschlossen bleibt. Der Leiter des Wildparks Robert Willeke kann noch nicht genau sagen, wann der Park wieder geöffnet sei: „Wir sind zur Zeit damit beschäftigt, die Schäden zu sondieren und dann aufzuarbeiten. Sobald der Wildpark wieder geöffnet ist, geben wir es bekannt. Das WildparkHaus - das Solling-Besucherzentrum und das Café-Bistro Rotwild sind aber wie gewohnt geöffnet. “

Foto: Archiv

Donnerstag, 18. Januar 2018 17:30 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat uns soeben mitgeteilt, dass morgen im Kreis Holzminden der Unterricht an allen ,,allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie an der Grundschule Duingen und der Außenstelle Duingen der Oberschule Delligsen" ausfällt. Näheres wird der Landkreis auf seiner Homepage bekannt geben. Zuvor wurde bereits darauf hingewiesen, dass aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse überlegt werde, den Unterricht ausfallen zu lassen. Nun ist die Entscheidung gefallen.

Donnerstag, 18. Januar 2018 13:14 Uhr

Heinade (jp). An der Hauptstraße gegenüber des Kindergartens in Heinade wurden letzte Woche die Baumaßnahmen zur Umgestaltung der Bushaltestelle fertiggestellt. Der Bordstein wurde dabei auf das Maß des Buseinstiegs angepasst und ist somit sowohl für körperlich beeinträchtigte, als auch für ältere Menschen und kleinere Kinder vorteilhaft umgebaut worden. Auf Nachfrage der Weser-Ith-News bei der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, teilte man mit, dass der Hauptgrund für diese Maßnahme die Umgestaltung der Busse seitens des Busunternehmens sei. Zukünftig sollen diese immer sicherer und komfortabler für Menschen mit Einschränkungen werden, weshalb nun auch in Heinade der Gehweg angepasst und zusätzlich eine neue Wartehalle gebaut wurde.

In der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf sind zudem auch einen die Haltestellen in Wangelnstedt und zwei in Eschershausen barrierefrei umgebaut worden. Noch in diesem Jahr sind zwei identische Projekte in Stadtoldendorf geplant.

Donnerstag, 18. Januar 2018 09:22 Uhr

Reileifzen (r). Auf viele Dienstabende, Veranstaltungen und auf vier Einsätze im vergangenen Jahr konnte Ortsbrandmeister Marco Eikhoff bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Reileifzen zurückblicken.  Die Einsätze unterteilen sich in einen Brandeinsatz und drei Hilfeleistungen.

Bei dem Brandeinsatz haben sich wieder die Schnellangriffseinrichtung und das mitgeführte Wasser auf dem Fahrzeug bewährt. Bei zwei Hilfeleistungen mussten nach einem Sturm umgestürzte Bäume von der Fahrbahn beseitigt werden, damit die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Im Jahr 2017 haben die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Reileifzen wieder erfolgreich an Lehrgängen und Weiterbildungen teilgenommen, so dass folgende Beförderungen vorgenommen werden konnten:

Sophia Bertram wurde zur Feuerwehrfrau ernannt.

Philipp Giesemann und Jendrick Schünemann wurden zum Feuerwehrmann ernannt.

Maren Tacke und Vanessa Bergmeier wurden zur Oberfeuerwehrfrau befördert.

Wolfgang Klages wurde auf Beschluss der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

Foto: Feuerwehr Reileifzen

Donnerstag, 18. Januar 2018 06:05 Uhr

Kreis Holzminden (rus). Für den Landkreis Holzminden hat der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgegeben. Danach warnt der Wetterdienst am Donnerstag vor orkanartigen Böen der Stufe 3 von 4. Die Warnung wurde herausgegeben für die Zeit von 10.00 Uhr bis voraussichtlich 22.00 Uhr am Abend.

Foto: Symbolbild

Mittwoch, 17. Januar 2018 17:50 Uhr

Kreis Holzminden (kp). Vor einigen Minuten erreichte uns die Nachricht, dass Schnee und Glätte den Verkehr am Kratzeberg zum Erliegen gebracht haben. Die Polizei bestätigte, dass (Stand 17 Uhr) ein Streufahrzeug/Räumdienst auf dem Weg gewesen sein soll. Ob das Fahren dort nun wieder möglich ist, war noch nicht bekannt.

Foto: Symbol

Mittwoch, 17. Januar 2018 10:58 Uhr

Kreis Holzminden (r). Wenn es warm genug ist und die Tage länger werden, wandern die Amphibien – oft in Scharen – wieder zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen sie viele Hindernisse überwinden und sind auch den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt.

Zum Schutz der Amphibien, aber auch des Straßenverkehrs, werden jedes Frühjahr (von Mitte Februar bis Mitte April) an betroffenen Straßenabschnitten Amphibienschutzzäune aufgestellt.

Entlang der Schutzzäune sind Eimer im Boden vergraben, um die Tiere einzufangen. Die Amphibien werden von ehrenamtlichen Betreuern aus den Eimern genommen und zur anderen Straßenseite gebracht. Für die ehrenamtliche Tätigkeit besteht Versicherungsschutz.

Der Einsatz ist ökologisch und ökonomisch äußerst sinnvoll, denn Kröten, Frösche, Salamander und Molche sind ein wichtiges Glied in der Nahrungskette und natürliche Helfer in der Land-, Forst- und Gartenwirtschaft.

Für die Schutzzaunbetreuung sucht der Landkreis weitere ehrenamtliche Helfer.
Dies gilt insbesondere für zwei Strecken bei Meinbrexen, nämlich nördlich an der Landesstraße 550 und südlich an einem Feldweg am Bahndamm.
Weitere zu betreuende Schutzzäune werden bei Lenne-Vorwohle (Bundesstraße 64), an der Hünnicher Mühle bei Meiborssen (Landesstraße 426), bei Polle hinter der Försterei Wilmeröder Berg sowie am Golfplatz (jeweils Kreisstraße 32), bei Holenberg (Kreisstraße 37) und in Delligsen an der Maschstraße aufgestellt.

Wenn Sie als Helfer für die Amphibien in Meinbrexen oder auch an anderen Strecken im Landkreis tätig werden möchten, melden Sie sich bitte beim Landkreis Holzminden.

Foto: Landkreis Holzminden/ Stefanie Beyer

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Blaulicht
Freitag, 19. Januar 2018 15:28 Uhr
Neuer Einsatzleitwagen für die Feuerwehr Stadtoldendorf
Freitag, 19. Januar 2018 14:32 Uhr

Stadtoldendorf/Kreis Holzminden (rus). Am Tag nach dem schweren Orkantief „Friederike“, das dem Landkreis Holzminden sowie vielen weiteren Teilen in Deutschland und Europa den schwersten Sturm seit „Kyrill“ vor elf Jahren beschert hat, wird nun aufgeräumt. Vielerorts sind Hauseigentümer und Unternehmen im Einsatz und beseitigen, was der Orkan übrig gelassen hat. Überall bietet sich dabei ein nahezu gleiches Bild: Teilweise abgedeckte Dächer, eingestürzte Gewächshäuser, umgeworfene Mülltonnen und hunderte Bäume, die mitunter vollständig entwurzelt wurden.

Im Solling sollen es mindestens 100.000 Kubikmeter sein, die durch den Orkan beschädigt wurden. Und erst seit den Morgenstunden findet eine allgemeine Schadenaufnahme statt, die bei Dunkelheit noch gar nicht möglich war. Auch die Deutsche Bahn sowie die übrigen Bahnunternehmen haben angekündigt, am Freitag noch nicht sofort alle Fahrpläne erfüllen zu können. In Deensen beispielsweise sorgte am Donnerstag ein herabgestürztes Hallendach dafür, dass die Bahnstrecke zwischen Stadtoldendorf und Holzminden unpassierbar war. Diese Schäden werden erst ab heute beseitigt.

Am Donnerstag waren dann auf einmal fast alle Einsatzkräfte der Feuerwehren stundenlang im Einsatz, auch die Bauhöfe und Straßenmeistereien waren gefragt, teilweise noch bis tief in die Nacht hinein, nachdem es zur Mittagszeit auf einmal losging mit den ersten Alarmierungen und stetig stärker werdenden Sturmböen. Plötzlich entfaltete Orkan „Friederike“ seine ganze Gewalt und sorgte für teils heftige Orkanböen, die Mülltonnen durch die Gegend schleuderten, Dächer abdeckten und Bäume entwurzelten, als wären es Mikado-Stäbe. Vielerorts kamen die Menschen mit einem Schrecken davon, ernsthafte Verletzte oder gar Tote gab es im Landkreis Holzminden glücklicherweise nicht. Dafür aber immense Sachschäden, die nun erst einmal beseitigt werden müssen.

In den nächsten Tagen kann es im Landkreis Holzminden daher noch zu vereinzelten Straßensperrungen kommen, auch Fuß- und Wanderwege sind teilweise noch unpassierbar und werden es vermutlich auch noch für einige Tage sein. Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer sollten Warnungen und Sperrungen ernst nehmen und auch an Häusern und nahe Bäumen unbedingt vorsichtig sein. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass sich auch nach dem Sturm noch Dachpfannen lösen und herabstürzen können, auch abgerissene Äste können noch weit später herabfallen und Menschen in Gefahr bringen. Bis alle Schäden und Gefahren beseitigt sind, wird es vermutlich noch einige Zeit dauern.

Fotos: rus

Freitag, 19. Januar 2018 14:28 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Das Orkantief „Friederike“ hat auch in der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf am Donnerstag seine volle Kraft entfaltet und für dutzende Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Zahlreiche Straßen und Wege sind auch am Tag danach noch unpassierbar und müssen nach einer allgemeinen Schadenaufnahme erst einmal wieder hergerichtet werden. Auch unzählige Dächer erlitten teils große Schäden, wurden abgedeckt und dadurch teils stark beschädigt. Für die Freiwillige Feuerwehr Stadtoldendorf sowie umliegende Ortsfeuerwehren gab es am Donnerstag ein breites Einsatzspektrum abzuarbeiten. Gegen 20.00 Uhr am Donnerstagabend konnte die tagsüber aufgebaute Bereitschaft der Feuerwehr beendet werden.

Schon um 13.15 Uhr wurde der Einsatzleitwagen Stadtoldendorf alarmiert und richtete eine örtliche Einsatzleitung am Feuerwehrgerätehaus ein. Gerade einmal 20 Minuten später machte es die akute Gefahrenlage dann erforderlich, die Großschleife zu ziehen und damit die gesamte Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf zu alarmieren. Die Einsatzfahrzeuge wurden besetzt und erhielten vom Einsatzleitwagen ihre Aufträge, die es schließlich abzuarbeiten galt. Unter anderem waren in der Straße „Am Kantorgarten“ in Stadtoldendorf gleich mehrere Bäume umgeknickt und mussten durch die Feuerwehr mit Motorsägen beseitigt werden, auch am Mühlenanger sorgte eine große Fichte für Schaden und musste am Abend noch beseitigt werden – bereits am Nachmittag wurde die Straße aufgrund akuter Gefahr für den Verkehr gesperrt. Leider musste festgestellt werden, dass sich vereinzelte Verkehrsteilnehmer nicht an diese Absperrungen hielten und damit sich selbst und womöglich auch andere in Gefahr brachten.

In vielen weiteren Fällen galt es, entwurzelte Bäume zu beseitigen oder herabgestürzte Dachziegel beiseite zu fegen. Auch Fassadenteile von Gebäuden wurden beiseite geräumt, ebenso wie abgeknickte Äste. Weitere Einsatzorte befanden sich auch im Grasweg, wo ein umgestürzter Baum auf den Bahnschienen gelegen hatte oder in der Nähe vom Schützenhaus Mittendorff’s Park, dessen Zuwegung gleich durch mehrere Bäume nicht mehr passierbar war. Auf der Kreisstraße zwischen Schießhaus und Schorborn stürzten gleich dutzende Bäume auf einmal um und legten sich quer über die Straße. Mittendrin ein Postzusteller, der auf einmal weder vor noch zurück kam und später von der Feuerwehr gerettet werden musste. Am Bahnhof in Deensen wurde eine Firmenhalle abgedeckt, das Dach legte sich auf die Bahnschienen, die aber ohnehin zu diesem Zeitpunkt bereits gesperrt waren. Die Deutsche Bahn stellte bereits am Mittag ihren Fahrbetrieb ein.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben alle Lagen so gut es geht abgearbeitet, immer im Fokus dabei die Gefahrenabwehr bei Fußgängern und Verkehrsteilnehmern und natürlich die eigene Sicherheit. Am Abend gegen 20.00 Uhr wurde die seit Mittag bestehende Einsatzbereitschaft aufgelöst, nachdem sich die Wetterlage am Nachmittag bereits allmählich wieder beruhigt hatte. Insgesamt wurden 31 Einsätze absolviert, in der Nacht zu Freitag blieb es glücklicherweise ruhig.

Fotos: Feuerwehr Stadtoldendorf

Freitag, 19. Januar 2018 14:17 Uhr

Kreis Holzminden (rus). Dieses Mal kam es fast noch schlimmer, als es der Deutsche Wetterdienst angekündigt hatte. Das Orkantief „Friederike“ zog am Donnerstag auch über den Landkreis Holzminden hinweg und sorgte für schwere Orkanböen, die in vielen Bereichen immense Schäden anrichteten. Ab Donnerstagmittag waren die Feuerwehren im Dauereinsatz und mussten umgestürzte Bäume beseitigen und unmittelbare Gefahren abwenden. Ernsthaft verletzt oder gar getötet wurde glücklicherweise niemand, es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.

Vielerorts gab es immense Sachschäden

Auf der Kreisstraße zwischen Schießhaus und Schorborn beispielsweise stürzten gleich dutzende Bäume auf einmal um und legten sich quer über die Straße. Mittendrin ein Postzusteller, der auf einmal weder vor noch zurück kam und später von der Feuerwehr gerettet werden musste. In Eschershausen musste die Feuerwehr einen Baum mittels Seilwinde vom Dach der Turnhalle ziehen, am Aldi-Discountmarkt in der Holzmindener Bülte lösten sich Teile der Deckenverkleidung im Eingangsbereich. Carports brachen zusammen, Gewächshäuser aus Kleingärten wurden einfach weggeweht, Ampelanlagen wurden umgebogen, Straßenschilder verdreht und Werbeschilder zerstört. Glücklicherweise gab dabei es im ganzen Landkreis Holzminden keine ernsthaften Verletzten oder gar Tote, auch bei einem auf ein Fahrzeug gestürzten Baum in Holzminden, die Weser-Ith News berichteten bereits, kam der Autofahrer lediglich mit einem Schrecken davon. Sein Fahrzeug jedoch wurde stark beschädigt.

Feuerwehren richteten zur Koordination eigenen Einsatzleitungen ein

Schon in der Mittagszeit wurden in den Städten örtliche Einsatzleitungen durch die Feuerwehren eingerichtet, um die aufkommenden Einsätze im eigenen Gemeindegebiet koordinieren zu können. Auf die Rettungsleitstelle in Hameln kamen am Nachmittag dann dutzende Einsatzmeldungen zu, die zunächst sortiert, gepackt und auf die einzelnen Feuerwehren verteilt werden mussten. Die Szenarien reichten dabei von herabgestürzten Dachziegeln, über entwurzelte oder abgeknickte Bäume bis hin zu ganzen Hallendächern, die wie beispielsweise am Bahnhof in Deensen herabstürzten und auf den Bahnschienen liegen blieben. Fahrzeuge wurden beschädigt, auch zahlreiche Gebäude wurden teils stark in Mitleidenschaft gezogen. Nicht unerwähnt bleiben dürfen an dieser Stelle auch hunderte Bäume, die entwurzelt oder bei denen Äste abknickten sowie fast schon unzählige Dächer, die in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Solling sollen es mindestens 100.000 Kubikmeter sein, die durch den Orkan beschädigt wurden.

Bahnverkehr wurde eingestellt, zahlreiche Straßen gesperrt

Die Bahn stellte am Donnerstagmorgen bereits den Fahrdienst in Nordrhein-Westfalen ein, am Mittag dann auch in Niedersachsen. Bis zum Freitag war in vielen Gegenden noch an keine Wiederaufnahme des Fahrbetriebs zu denken. Entwurzelte Bäume und abgerissene Stromkabel waren auch auf den Bahnstrecken zu beklagen. Am Freitag beginnt vielerorts die Schadenaufnahme, durch die Bauhöfe, Feuerwehren, Polizei und Straßenmeistereien, die am Donnerstag stundenlang im Einsatz gewesen sind, mussten viele Straßen erst einmal abgesperrt werden, da die Bäume so schnell gar nicht beseitigt werden konnten.

Gefahren: Warnungen und Sperrungen ernst nehmen

In den nächsten Tagen kann es im Landkreis Holzminden noch zu vereinzelten Straßensperrungen kommen, auch Fuß- und Wanderwege sind teilweise noch unpassierbar und werden es vermutlich auch noch für einige Tage sein. Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer sollten Warnungen und Sperrungen ernst nehmen und auch an Häusern und nahe Bäumen unbedingt vorsichtig sein. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass sich auch nach dem Sturm noch Dachpfannen lösen und herabstürzen können, auch abgerissene Äste können noch weit später herabfallen und Menschen in Gefahr bringen. Bis alle Schäden und Gefahren beseitigt sind, wird es vermutlich noch einige Zeit dauern.

 

Fotos: rus, Feuerwehr Stadtoldendorf, Kieneke

Freitag, 19. Januar 2018 13:41 Uhr

Kreis Holzminden (rus). Am Tag nach Orkantief "Friederike" wurde einiges an Aufräumarbeit geleistet. Jetzt hat der Landkreis Holzminden mitgeteilt, sind zahlreiche Kreisstraßen ab sofort wieder befahrbar. Darunter die Kreisstraßen K 32 Polle – Hummersen, K 25 Reileifzen – Polle, K 47 Schorborn – Schießhaus, K 11/38 Pegestorf – Ottenstein, K 17 Linse – Buchhagen, K 53 Fürstenberg – Derental und die K 56 Arholzen – Schorborn, K 41 Lichtenhagen – Deitlevsen sind für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben.

Die K 32 Forst – Polle, die K 62 Kaierde – B 64 bei Wenzen, K 87 Sievershagener Mühle – Lichtenhagen, K 71 Stadtoldendorf – Negenborn und K 40 ab K 34 (Richtung Neersen) – Lichtenhagen bleiben weiterhin gesperrt. Grund hierfür sind Bäume, die erst am Freitag durch den starken Sturm umgestürzt sind.

Foto: red

Donnerstag, 18. Januar 2018 14:25 Uhr

Landkreis Holzminden (red). In den vergangenen Tagen stellte die Polizei Holzminden vermehrt Fahrzeugführer fest, die trotz zum Teil erheblichem Alkoholkonsums ihr Auto führten.

So meldete ein aufmerksamer Holzmindener Anwohner, dass er beobachtet habe, wie ein Autofahrer in den Mittagsstunden in offensichtlich stark betrunkenem Zustand gegen sein eigenes Haus gefahren sei. Die eingesetzte Streifenbesatzung der Polizei Holzminden konnte an dem Haus entsprechende Unfallspuren feststellen und den Mann in einem hilflosen, nicht ansprechbaren Zustand in seinem Haus antreffen. Dieser wurde daraufhin durch den hinzugerufenen Notarzt der Intensivstation des Krankenhauses Holzminden zugeführt. Eine bei ihm angeordnete Blutprobe ergab einen Wert von über 4 Promille Alkohol im Blut.  

In der Nacht von Samstag auch Sonntag fiel einer Funkstreifenbesatzung gegen 03.00 Uhr ein 36-jähriger VW Polo-Fahrer aus Beverungen auf, der in Lauenförde mit aufheulendem Motor von einem dortigen Parkplatz losfuhr. Als dieser kurz darauf die Streifenbesatzung bemerkte, setze er sein Fahrzeug wieder zurück und parkte es ab. Damit entging er aber nicht der Kontrolle, bei der die Beamten deutlichen Alkoholgeruch feststellten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,98 Promille. Dem Fahrer wurde daraufhin auf der Holzminderer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein beschlagnahmt und das Führen führerscheinpflichtiger Fahrzeuge untersagt. Da sich dieser aber nach wie vor uneinsichtig zeigte, wurden seine Fahrzeugschlüssel bis zur Ausnüchterung einbehalten um sicherzustellen, dass es nicht trotz des Verbotes seine Fahrt fortsetzt und möglicherweise noch andere gefährdet.

Ebenfalls am Sonntag wurde gegen 14.00 Uhr ein polnischer PKW auf der Sollingstraße in Holzminden kontrolliert. Bei der Kontrolle des 32-jährigen Fahrers stellten die Beamten ebenfalls deutlichen Alkoholgeruch und mehrere leere Bierdosen auf der Rücksitzbank fest. Ein bei diesem Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest ergab sogar einen Wert von 2,1 Promille. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Zur Sicherung des Strafanspruches wurde durch einen Staatsanwalt darüber hinaus noch eine Sicherheitsleistung angeordnet.

Donnerstag, 18. Januar 2018 13:23 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Das Sturmtief ,,Friederike" wütet nun auch im Kreis Holzminden: Gegen 12:45 Uhr wurde die Feuerwehr Holzminden alarmiert, weil ein massiver Ast in Holzminden ,,Bleiche" abgebrochen und auf ein Auto gekracht ist. In dem Pkw befand sich eine Person, welche sich allerdings bei Eintreffen der Feuerwehr selbstständig befreien konnte. Zur Sicherheitsvorkehrung wurde sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Polizei und Feuerwehren sind im ganzen Landkreis im Dauereinsatz.

Update 13:20 Uhr: Bahnverkehr jetzt auch in Niedersachsen eingestellt. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, enden ab sofort auch alle Züge in Niedersachsen an ihren Zielbahnhöfen. Der Verkehr wird komplett eingestellt. Zuvor wurde der Zugverkehr in ganz NRW eingestellt. 

Update 15:10 Uhr: Schulbus steckt nicht fest: Laut anfänglicher Alarmierung sollte ein Schulbus auf der L 426 stecken geblieben sein. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, fanden sie allerdings keinen Bus vor. Die Straße war dennoch nicht befahrbar, da sich auf der Fahrbahn Äste und vereinzelt Bäume befanden. Mittlerweile ist die Landstraße aber wieder freigegeben.

Update 15:30/Update 18:15 Uhr: Folgende Kreisstraßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt

Die Kreisstraßen K 32 Polle – Hummersen, K 32 Forst – Polle, K 25 Reileifzen – Polle (Zufahrt Heidbrink über den Weserradweg ab Reileifzen), K 62 Kaierde – B 64 bei Wenzen, K 47 Schorborn – Schießhaus, K 87 Sievershagener Mühle – Lichtenhagen, K 11/38 Pegestorf – Ottenstein, K 17 Linse – Buchhagen, K 71 Stadtoldendorf – Negenborn, K 53 Fürstenberg – Derental, K 56 Arholzen – Schorborn, K 41 Lichtenhagen – Deitlevsen und K40 ab K 34 (Richtung Neersen) - Lichtenhagen sind für den Fahrzeugverkehr ab sofort gesperrt. Grund hierfür sind Bäume, die heute durch den starken Sturm umgestürzt sind. Wann die Gefahrenlage beseitigt werden kann, hängt von der weiteren Wettersituation ab

Die Kräfte der Straßenmeisterei und der Freiwilligen Feuerwehren sind bereits seit heute Mittag im Einsatz. Allerdings muss abgewartet werden, dass die Arbeiten ohne Gefährdung der Kräfte durchgeführt werden können.

L 426

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Politik
Freitag, 19. Januar 2018 10:56 Uhr
Otto-Wels-Preis für Demokratie: SPD-Fraktion zeichnet bürgerschaftliches Engagement aus
Mittwoch, 10. Januar 2018 13:39 Uhr

Bevern (mk). Vergangenen Sonntagnachmittag hatte die FDP ihren Neujahrsempfang in der Schlosskapelle in Bevern. Als Gastrednerin statte die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, dem Kreis Holzminden einen Besuch ab. Strack-Zimmermann verstand es gleich zu Beginn ihrer Rede, ihr gespannt lauschendes Publikum zu fesseln. Die stellvertretende Bundesvorsitzende klärte mit deutlichen und packenden Details zum FDP-Neujahrsempfang auf, welche Ursachen zum Ende der Jamaika-Sondierungsgespräche geführt hatten. Sie betonte, es als ihre Pflicht anzusehen, dieses „ganze Drama“ an dieser Stelle zu erläutern, welches aus ihrer Sicht viel zu lange gedauert habe. Die prominente Gastrednerin, die mit der Bahn aus Düsseldorf angereist kam schilderte, dass sie dieses „30 Tage andauernde Drama in Berlin“ hautnah „in allen blutigen Teilen“ mitverfolgen musste.

Ein bühnenreifes Drama in 30 Tagen in einer kurzen, spannenden Nacherzählung

Um welche Details es bei den gescheiterten Jamaika-Sondierungsgesprächen ging, darauf ging Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann im weiteren Verlauf ihrer Erzählung deutlich ins Detail. Sie offenbarte, dass es um strittige Punkte wie den europäischen Finanzausgleich, die Finanzierung der Sanierungen von Schulgebäuden und den Braunkohleausstieg (ohne eine wirklich relevante Alternative gefunden zu haben) ging. Ein Hauptthema der FDP, die Digitalisierung des ländlichen Raumes, fand in den Sondierungen laut Strack-Zimmermann wenig Beachtung. Schließlich habe man gemeinsam, und nicht nur Christian Lindner, die Gespräche als gescheitert gesehen als man „vom Tisch aufstand“, so die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Sie räumte den Fehler ein, dass die geführten Unterhaltungen bereits zu sehr ins Detail gegangen und weit über eine Sondierung hinaus geführt worden wären. Sie verglich die Gespräche mit „den Szenen einer Ehe“, wobei einer dieser Partner vor dem Altar noch einmal Bedenken bekommen hätte, dass diese „Eheschließung“ gutgehen könne und darum den Rückzieher angetreten habe. „Von einer Staatskrise wäre aber keinerlei Rede“, betonte Strack-Zimmermann. Sie wolle auch die erfreulichen Seiten dieser weiteren Entwicklung für die FDP hervorheben. „Mit 80 Mitgliedern im Bundestag sein zu dürfen, bedeutet Verantwortung zu tragen und sich dieser Würde auch bewusst zu sein“, betonte Strack-Zimmermann. „Dabei werden wir uns dem Parlament gegenüber als würdig erweisen“, versprach die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP.

Spannung sei gewiss bei jetzt vier Parteien in der Opposition

„Wir werden uns in die Diskussion einbringen“, versprach Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und deutete bei Schließung einer großen Koalition eine seichte Aufstellung dieser an. Eine große Koalition, welche es im neuen Bundestag dann gleich mit vier Parteien in der Opposition zu tun bekommen würde. Aus ihrer Sicht dürfte das extrem spannend werden. Und weiter: „ Deutschland sollte jedoch wissen, wohin es in den nächsten Jahren hin wolle und sich nicht verirren lassen.“

Die „Digitalisierung“ stellt für die FDP, besonders für den ländlichen Raum ein Hauptanliegen dar, denn nur so könne Deutschland flächendeckend attraktiv bleiben. Dieses hob Strack-Zimmermann noch einmal in ihrer Rede abschließend deutlich hervor. Damit schloss sie sich ihrem Gastgeber Hermann Grupe an, der in seiner Begrüßung zum Neujahrsempfang der FDP in der Schlosskapelle die guten Breitbandanschlüsse gerade für die vorstädtische Dörfer als extrem wichtig einschätze, um sich den Hauptstädten gegenüber gewappneter aufzustellen. Auch Herman Grupe verwies auf die positiven Entwicklungen seiner Partei vor Ort. „Erfolge durchweg in allen drei Wahlen der jüngsten Vergangenheit und einer damit auch erfreulicherweise stetig verbundenen neuen Zahl an Mitgliedern, welche für die nötige frische Bewegung im Parlament sorgen werden“, versprach Gruppe und lud dazu weitere ein. Weniger scherzend, eher mahnend erinnerte er an die Digitalisierung, deren enorme Wichtigkeit bereits von Strack-Zimmermann deutlich gemacht wurde. Nur mit einer guten Vernetzung können auch die ländlichen Regionen mitgenommen und nicht von den großen Zentren geschluckt werden.

Eine gute Digitalisierung ist eine „gute Informationsquelle“

Musikalische Begleitung fand diese traditionelle Einladung zum neuen Jahr im Weserrenaissance Schloss Bevern von Alexander Käberich und Arndt Jubal Mehring auf der Klarinette. Ernst Warnecke, Bürgermeister der Gemeinde Bevern, fand schließlich die abschließenden Dankesworte für die beiden Redner dieses traditionellen FDP Neujahrsempfangs in der Schlosskapelle. Bevor die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sich wieder Richtung Düsseldorf per Bahn verabschiedete, überreichte ihr noch Ernst Warnecke verschmitzt lächelnd ein Präsent und wies daraufhin, „dass dieses ohne eine gute digitale Vernetzung nicht bekannt geworden wäre“ und lud die begeisterte Motorradfahrerin Strack-Zimmermann ein, das Weserbergland auch auf diese Weise einmal kennen zu lernen.

Video/ Foto: Melanie Klemm

Montag, 25. Dezember 2017 07:36 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Am Rande einer Tagung des Ärztevereins Holzminden fand die Unterzeichnung des „Letters of Intent“ statt. In der Anwesenheit der Vertreter der Kommunen, des Landkreises, der Ärzteschaft und der Kassenärztlichen Vereinigung betonte in Ihrer Ansprache Landrätin Angela Schürzeberg die Bedeutung dieser gemeinsamen Absichtserklärung, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, eine Vorsorge für den ärztlichen Nachwuchs im Landkreis Holzminden zu treffen.

Der Weiterbildungsverbund entstand im Rahmen der Aktivitäten der Gesundheitsregion Holzminden. Dabei entwickelten Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders, der Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Göttingen Harald Jeschonek und der Geschäftsführer des Agaplesion Evangelisches Krankenhaus Marko Ellerhoff die Idee Verbundes.

Im Zuge des demografischen Wandels ist auch die medizinische Versorgung der Bevölkerung verstärkt in den Focus der Kommunen und Landkreise getreten. Insbesondere die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen wird zukünftig eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge. Hier setzt der Weiterbildungsverbund zur Ausbildung von Allgemeinmedizinern an, der von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen landesweit finanziell unterstützt wird.

Im Anschluss an das Studium der Medizin verbringen die zukünftigen Allgemeinmediziner weitere fünf Jahre in Weiterbildungsmaßnahmen zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Diese Weiterbildungsmaßnahmen beinhalten Praxiseinheiten sowohl in Krankenhäusern als auch in dafür lizenzierten Arztpraxen.

Hintergrund für diesen Weiterbildungsverbund ist die Tatsache, dass die Gebietsweiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin im Gegensatz zur Weiterbildung in anderen Gebieten einen Pflichtweiterbildungsabschnitt in der ambulanten Versorgung erfordert. Ein angehender Allgemeinmediziner muss also zwingend seinen Arbeitgeber und den Versorgungssektor wechseln. Für die Verbundweiterbildung schließen sich Kliniken und niedergelassene Ärzte auf regionaler Ebene zu einem Weiterbildungsverbund zusammen. Die Koordination des Verbundes kann dabei durch einen der beteiligten Partner oder die Kassenärztliche Vereinigung erfolgen. Dadurch wird dem angehenden Allgemeinmediziner eine strukturierte Facharztweiterbildung in allen notwendigen Weiterbildungsabschnitten angeboten. Die Suche nach Anschlussweiterbildungsstellen entfällt. Dies gibt sowohl den angehenden Allgemeinmedizinern als auch den weiterbildenden Einrichtungen Planungssicherheit.

Ein Weiterbildungsverbund im Landkreis Holzminden bietet darüber hinaus die Chance die Weiterbildungsassistenten möglichst lange, maximal bis zu 5 Jahren, im Landkreis Holzminden zu binden. Hier erhoffen sich die Gesundheitsregion und die beteiligten Akteure eine räumliche, soziale und emotionale Bindung an die Region zu erzielen, die letztlich zur Übernahme von vakanten Arztpraxen und damit zur Sicherstellung zukünftiger medizinischer Versorgung im Landkreis Holzminden beiträgt.

Die Akteure des Weiterbildungsverbundes haben einen Letter of Intent auf Basis eines Vertragsmusters der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen entwickelt, der von den Kommunen des Landkreises Holzminden unterstützt wird. Neben diesen fachlichen Komponenten, ist es auch wichtig, dass die jungen Mediziner im Landkreis Holzminden ein passendes Lebensumfeld finden, wozu unter anderem auch gute Möglichkeiten zum Wohnen, zur Kinderbetreuung und die Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihre Partner gehören.

Landrätin Schürzeberg bedankte sich insbesondere bei Harald Jeschonek, Marko Ellerhof und Wolfgang Anders für diese hervorragende Idee. Ebenfalls dankte sie den Samtgemeinden Bevern, Boffzen, Eschershausen-Stadtoldendorf und Bodenwerder-Polle sowie dem Flecken Delligsen, genauso dem Agaplesion Evangelisches Krankenhaus, der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung und den niedergelassenen Ärzten für die Beteiligung an dem Verbund.

Foto: Landkreis Holzminden

Freitag, 22. Dezember 2017 08:26 Uhr

Holzminden (red). Der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz tagte am 14.12.2017 in der HaWeTec und ließ sich von Sebastian Siemer, dem Leiter der HaWeTec Holzminden, durch die modernen und freundlich gestalteten Fertigungsräume der HaWeTec führen. Die Mitglieder des Ausschusses verschafften sich durch den Besuch der Werkstatt für behinderte Menschen einen guten Eindruck über deren Teilhabe am Arbeitsleben.

Foto: Landkreis Holzminden

Freitag, 22. Dezember 2017 07:48 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Auftakt für das Projekt „Dorf ist nicht gleich Dorf“: Im Kreishaus Göttingen kam erstmals die Projektgruppe mit Vertretern von Land, vier Landkreisen, Hochschulen und Bildungsträgern am 07.12.2017 zusammen. Das Modellvorhaben „Dorf ist nicht gleich Dorf“ wurde in Südniedersachsen von den Landkreisen Göttingen, Goslar, Holzminden und Northeim initiiert, um die Entwicklungschancen eines einzelnen Ortes noch besser erkennen und dorfgerecht fördern zu können. Ziel des Projektes ist es, in Zusammenarbeit mit zunächst 16 ausgewählten Dörfern aus den vier Landkreisen ein neuartiges Qualifizierungsmodul Dorfmoderation zu entwickeln, das insbesondere dorf- und regionsspezifische Einflussfaktoren, Handlungspotenziale und bereits vorhandene Engagementstrukturen in dörfliche Moderationsprozesse einbezieht. 

Im Zentrum des Konzepts der Dorfmoderation steht die professionell angeleitete Qualifizierung ehrenamtlich tätiger Dorfbewohnerbewohner, die in ihrer Funktion als Dorfmoderator an der Aktivierung der Dorfgemeinschaft mitwirken. Sie suchen angesichts der Folgen ländlichen Strukturwandels und demografischer Veränderungen nach Wegen, um das Dorf als Wohn-, Wirtschafts- und Lebensraum attraktiv zu erhalten. Dieses Vertiefungsmodul schließt an die jetzt schon vom Land Niedersachsen angebotene Qualifizierung „Dorfmoderator BMQ“ an.

Ein weiterer Teil des Konzeptes ist die Erarbeitung und Erprobung von tragfähigen Netzwerkstrukturen in und zwischen den Dörfern und Landkreisen und in der Region Südniedersachsen, die zu einer Verstetigung der Dorfentwicklung führen. Die Instrumente und Möglichkeiten der Dorfmoderation können durch einen gezielten Austausch zwischen den Dörfern zu besserer Entfaltung kommen. Das Modellvorhaben strebt eine Region des Austausches und Lernens in Südniedersachsen an.

Das Modellvorhaben „Dorf ist nicht gleich Dorf“ setzt an dem Potenzial der dörflichen Struktur zu Selbsterneuerung und Selbsthilfe an. Eine aktive Dorfgemeinschaft, ein reges Vereinsleben, ein konstruktiver Austausch zwischen Jung und Alt, Alteingesessenen und Neubürgern – das sind Voraussetzungen, die dazu beitragen können, dass ein Dorf lebendig und attraktiv bleibt. Die Bedingung dafür ist, dass Dorfbewohner Gelegenheiten haben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Und: Sie sollten sich mit ihren Erfahrungen, Ideen, Problemanzeigen und Fähigkeiten an der Entwicklung ihres Ortes beteiligen können.

Damit das gelingt, brauchen Dörfer kundige Menschen, die bereit sind, diese Strukturen zu stärken und Prozesse anzustoßen. In der Regel werden diese Aufgaben von den gewählten Gremien und den Vereinen wahrgenommen. Unter den Vorzeichen des demografischen Wandels braucht es oft eine ergänzende Kraft. Ein Dorfmoderationsteam kann dabei unterstützen, Menschen im Ort zu motivieren und zu aktivieren und verschiedene Bewohnergruppen zusammen zu bringen. Zudem unterstützen Dorfmoderatoren bei der Moderation und Dokumentation von Dorfversammlungen und vermitteln zwischen modernem und traditionellem Dorfleben.

Aus dem Landkreis Holzminden nehmen bislang die Dörfer Kirchbrak, Lenne und Neuhaus am Modellvorhaben teil. Sie sind in unterschiedlicher Ausprägung beteiligt – das liegt in der Natur des Projekts „Dorf ist nicht gleich Dorf“. Zudem befindet sich das Modellvorhaben in der Anfangsphase, sodass Prozesse in den Ortschaften erst angestoßen sind. Das Ziel von „Dorf ist nicht gleich Dorf“ ist, die spezifischen Entwicklungsprozesse in möglichst vielen Ortschaften zu initiieren und zu verstetigen. Das Projekt ist offen für weitere Interessierte.

Projektträger ist der Landkreis Göttingen in enger Kooperation mit den Landkreisen Northeim, Holzminden und Goslar, die das Projekt auch finanziell unterstützen. Auftragnehmer ist zum einen das SOFI – Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen an der Georg-August-Universität in Zusammenarbeit mit der HAWK Fakultät Ressourcenmanagement Göttingen, die zusammen das Forschungsteam bilden. Zum anderen wird das Praxisteam von der der LEB – Ländlichen Erwachsenenbildung Niedersachsen, Regionalbüro Göttingen und der Freien Altenarbeit Göttingen e.V. besetzt. Gefördert und begleitet wird das Modellprojekt von dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Laufzeit ist Oktober 2017 bis November 2020.

Vorgesehen ist eine enge Zusammenarbeit des Forschungsteams mit dem Praxisteam, das für die Entwicklung und praktische Anwendung des Qualifizierungsmoduls Dorfmoderation zuständig ist. In mehreren aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten soll zunächst ein vom Forschungsteam zu entwickelndes Dorfanalyseschema in das Curriculum des Qualifizierungsmoduls integriert werden. Anschließend wird es im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme an zwei Bildungsstandorten gemeinsam mit den auszubildenden Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren erprobt.

Vorgesehen ist zudem die Evaluation des gesamten Fortbildungsdurchgangs, gestützt auf Gruppendiskussionen, Einzelinterviews sowie einer schriftlichen Befragung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Qualifizierungsmaßnahme. In einem abschließenden Arbeitsschritt wird das Forschungsteam seine Erkenntnisse aus den Dorfanalysen nutzen, um gemeinsam mit dem Praxisteam Bedingungsfaktoren zu definieren, die die Übertragbarkeit des im Projektverlauf erarbeiteten Qualifizierungskonzepts ermöglichen sollen.

Hintergrund

Das Dorfleben bietet aufgrund seiner Überschaubarkeit, menschlichen Nähe und der Nähe zur Natur besondere Qualitäten. In allen Dörfern bilden die Menschen mit ihren vielfältigen Fähigkeiten, ihrer Bereitschaft zum Engagement und eine ausgeprägte soziale Infrastruktur ein besonderes Potenzial für gemeinschaftliches Handeln zum Wohle einer solidarischen Dorfgemeinschaft. Vor allem die Dörfer in den peripheren, strukturschwachen ländlichen Gebieten stehen allerdings auch vor großen Herausforderungen.

Der Wandel dörflicher Lebenswelten in den vergangenen Jahrzehnten führte zu problematischen Entwicklungen: zu Bevölkerungsrückgang der Dörfer durch Abwanderung der Jüngeren sowie Überalterung der verbliebenen Dorfbevölkerung, zu Wegbrechen der lokalen Infrastruktur im Bereich der alltäglichen Daseinsvorsorge sowie häufig auch zur Erosion der sozialen Infrastruktur sowie des sozialräumlichen Zusammenhalts im Dorf, etwa durch Auflösung von Vereinen und Schließung von Jugendräumen, durch Streichung von Pfarrstellen oder den Abbau kirchlicher Gemeindeeinrichtungen.

Foto: Landkreis Göttingen

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Wirtschaft
Donnerstag, 18. Januar 2018 12:04 Uhr
Ausgewogene und gesunde Ernährung? Sabine Göldner-Freitag zeigt es Ihnen
Donnerstag, 18. Januar 2018 06:00 Uhr

Kreis Holzminden (red). Schon mal einen Brief mit Word geschrieben und festgestellt, dass die Gestaltung nicht optimal und die eigenen Kenntnisse nicht ausreichen, um alle Funktionen zu nutzen? Die Kreisvolkshochschule Holzminden bietet ab Dienstag, den 23. Januar 2018 von 18.00 bis 21.00 Uhr einen Einstiegskurs für Microsoft Word an. Inhalte wie Aufbau von Word, Seiteneinrichtung, Absatzformate, Kopf- und Fußzeile oder das Einfügen von Bildern werden den Teilnehmenden ohne Druck Schritt für Schritt vermittelt.

Nach sechs Kursabenden sind die Teilnehmenden dann in der Lage Einladungen zum Familienfest, Speisekarten und anderes mehr zu erstellen. Anmeldungen zum Kurs sind noch möglich bei der Geschäftsstelle der KVHS Holzminden unter Telefon 05531 707-394 oder über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de bzw. die Homepage www.kvhs-holzminden.de.

Foto: Symbolbild

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Dienstag, 16. Januar 2018 12:04 Uhr

„Es wird Zeit für einen gewissen Generationswechsel“, sagt Ewald Proppe bestimmt und zieht sich zukünftig mit seinen fast 69 Jahren so langsam aus dem Geschäft zurück, um der jüngeren Generation die verantwortlichen Aufgaben zu überlassen. Ab dem 02. Februar übernimmt Fahrlehrer Stefan Fromme die Position des Leiters in der Fahrschule Holzminden. „Er bereichert unser Team“, bestärkt Herr Proppe die bevorstehende Veränderung für seine Fahrschule. 

Seit nun fast 39 Jahren, nachdem sich Ewald Proppe mit 29 Jahren selbstständig gemacht hat, gibt es die Fahrschule Proppe in der Von-Langen-Allee in Holzminden. Wie viele Fahrschüler er erfolgreich bis zum Führerschein begleitet hat, ist schon nicht mehr zählbar. Angefangen mit Kursen für den Auto- und den Motorradführerschein, hat sich bis heute ein großes Unternehmen entwickelt, welches neben den Standardausbildungen auch noch für Fahrerlaubnisse für Anhänger, Lkw, Bus und Trecker schult.  

Ewald Proppe hat die Fahrschule damals alleine aufgebaut, doch seit 26 Jahren steht ihm auch seine Ehefrau Kathrin als Fahrlehrerin zur Seite. Mit der Zeit ist das Unternehmen stetig gewachsen; so verfügt es heute über eine Fahrzeugflotte von vier Pkw, vier Motorrädern unterschiedlichster Klassen sowie einen Roller, zwei Transportanhänger, einen Fendt-Trecker und einen 36-Tonner MAN.

Insgesamt vier Fahrlehrer sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Schulungsgeschäft. „Unsere Schüler werden nicht im Regen stehen gelassen. Auch Krankheit oder Urlaub des einen Lehrers  wird durch die anderen abgedeckt“, berichtet Ewald Poppe stolz.

Seit 2008 ist das Unternehmen auch auf die Berufskraftfahrerausbildung spezialisiert und wurde dafür zertifiziert. Enthalten ist hier auch die Gefahrgutausbildung, die Staplerausbildung und der Kranführerschein.

Besonders stolz ist Ewald Proppe auf einen seiner Schützlinge. Clemens Kumlehn, der selbst aus einem landwirtschaftlichen Betrieb kommt, darf sich jüngster Treckerfahrer Holzmindens nennen. Auf dem betriebseigenen Fendt hat er die Prüfung mit Bravour abgelegt und darf nun ganz offiziell die Straßen mit den Landmaschinen befahren.

Ein weiterer Glanzpunkt der Fahrschule ist, dass die Schüler zunächst Schritt für Schritt die Praxis mit dem Simulator erfahren können. Hier werden erste Trockenübungen vom richtigen Sitz und der Spiegeleinstellung bis hin zu Gefahrensituationen im Straßenverkehr, ohne Druck, geübt.

Ewald Proppe, selbst seit nun fast vier Jahrzehnten als Fahrausbilder im Geschäft, richtet einen Appell an die junge Generation: „ Heutzutage herrscht  akuter Fahrlehrermangel, der Nachwuchs bleibt aus. Händeringend suchen wir neue, ambitionierte Fahrlehrer/-innen  zur Ausbildung. Es wäre wünschenswert, wenn dieser Beruf wieder mehr in den Fokus gerät und sich junge Leute für diesen Werdegang entscheiden würden!“

„Neujahrsgruß an unsere Fahrschüler“

Nun ist es da, das neue Jahr und es gibt einige Neuerungen in unserer Fahrschule. So konnten wir unser Team mit Stefan Fromme, einem jungen und dynamischen Fahrlehrer,  vervollständigen. Stefan übernimmt auch ab sofort die theoretische Ausbildung in Holzminden. Für die praktische Ausbildung stehen somit vier Fahrlehrer zur Verfügung:

Ewald Proppe

Kathrin Proppe

Stefan Fromme

Frank Grundler

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein erfolgreiches Jahr 2018!

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Dienstag, 16. Januar 2018 11:08 Uhr

HOT DOG FSK ab 12 freigegeben

Auf den ersten Blick verbindet Luke (Til Schweiger) und Theo (Matthias Schweighöfer) nicht viel miteinander. Luke, ein GSG-10-Ermittler, beseitigt Probleme am liebsten mit roher Gewalt. Der schüchterne Theo, der endlich kein Schreibtisch-Polizist mehr sein will, verlässt sich auf seinen scharfen Verstand. Und dennoch sind die beiden gegensätzlichen Männer zur Zusammenarbeit gezwungen, als es gilt, die entführte Präsidententochter Mascha (Lisa Tomaschewsky) zu befreien. Bei ihrer Rettungsaktion im Alleingang hinterlassen sie eine gewaltige Spur der Verwüstung und denken gar nicht daran, Gefangene zu machen. Trotzdem kommen sie gemeinsam mit der Hackerin Nicki (Anne Schäfer) einer Verschwörung auf die Spur – als sie entdecken, dass sich hinter der Entführung Maschas viel mehr verbirgt als eine reine Lösegeldforderung…

Hilfe,ich habe meine Familie geschrumpft FSK ab 0 freigegeben

Für Felix (Oskar Keymer) läuft es eigentlich mittlerweile richtig gut am Otto-LeonhardGymnasium, wo noch immer der Geist des gleichnamigen Schulgründers (Otto Waalkes) herumspukt. Doch zu dem wohlwollenden Gespenst gesellt sich zum Leidwesen der Schüler auch der Geist der garstigen ehemaligen Direktorin Hulda Stechbarth (Andrea Sawatzki). Und auch zu Hause liegen die Dinge im Argen: Felix‘ Eltern Peter (Axel Stein) und Sandra (Julia Hartmann) wollen mit ihm nach Dubai ziehen, wo sein Vater ein neues Jobangebot hat. Felix wünscht sich, dass seine Eltern auch mal das tun, was er will, und wie zuvor geht dieser Wunsch prompt in Erfüllung, als Mama und Papa nach einer Begegnung mit der wiederauferstandenen Hulda geschrumpft werden. Fortan muss sich Felix nicht nur um seine winzigen Eltern kümmern, sondern auch erneut die Schule retten, denn Hulda hat die aktuelle Direktorin Dr. Schmitt-Gössenwein (Anja Kling) gefangengenommen und möchte die ganze Schule in ihre Gewalt bringen…

Der türkische Filmabend: ALIF V 216 FSK ab 12 freigegeben

Fortsetzung der türkischen Science-Fiction-Parodien „G.O.R.A.“ und „A.R.O.G.“, in der es ein erneutes Wiedersehen mit dem charmanten Teppichhändler Arif (Cem Yilmaz) und dem Roboter 216 (Ozan Güven) gibt. Arif lebt nach seinem Abenteuer entspannt auf der Erde vor sich hin, als Kumpel 216 zu Besuch vorbeikommt. Der Androide hat die Nase voll davon, künstlich zu sein, er will ein Mensch werden – er will leben, lachen und lieben können! Doch es ist unklar, wie dieser Plan in die Tat umgesetzt werden soll, zumal 216 ein veraltetes Modell ist. Arif steht vor einer wichtigen Entscheidung: Soll er versuchen, seinem Freund zu helfen? Oder weißt er ihn ab und schickt den Roboter traurig zurück nach Hause? Genaue Zeiten auf www.kino-holzminden.de oder auf Facebook: Kino Holzminden

Filmkunsttag am Montag:IMMER NOCH EINE UNBEQUEME WAHRHEIT FSK ab 6 freigegeben

Der ehemalige US-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat Al Gore kämpft weiter gegen die Zerstörung unseres Planeten und warnt vor den drohenden Folgen der globalen Erwärmung. Elf Jahre nach „Eine unbequeme Wahrheit“ bereist Gore die Welt, um zu dokumentieren, was sich seitdem verändert hat – im Guten wie im Schlechten: Auf der einen Seite steht etwa das bahnbrechende Klimaabkommen von Paris und die umweltfreundliche Technologie, auf die viele Länder in den vergangenen Jahren umgestiegen sind, auf der anderen Seite sind die globalen Veränderungen durch den Klimawandel jedoch noch größer geworden. Die Regisseure Bonni Cohen und Jon Shenk zeigen Gore auch dabei, wie er versucht, auf Politiker auf der ganzen Welt einzuwirken, oder wie er sich mit internationalen Klimaexperten austauscht.

LADIES NIGHT: „WUNDER“ am 24.01. ab 20:15 Uhr FSK ab 0 freigegeben

August Pullman (Jacob Tremblay), der von allen „Auggie“ genannt wird, ist humorvoll, schlau und liebenswert, hat eine tolle Familie und ist dennoch seit seiner Geburt ein Außenseiter. Denn er hat aufgrund eines Gendefektes ein stark entstelltes Gesicht, das es unmöglich erscheinen lässt, dass er auf eine reguläre Schule geht. Stattdessen wird er zu Hause von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) unterrichtet. Als er jedoch zehn Jahre alt wird, diskutieren seine Mutter und sein Vater (Owen Wilson) darüber, ihn nicht vielleicht doch am üblichen Schulbetrieb teilnehmen zu lassen, weshalb er kurz darauf in die fünfte Klasse an der Beecher Prep geht. Dort lernt er trotz anfänglicher Schwierigkeiten, sich mit seinem Äußeren zu arrangieren und findet schnell neue Freunde. Adaption des gleichnamigen Romans von R. J. Palacio aus dem Jahr 2012.

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Dienstag, 16. Januar 2018 10:12 Uhr

Bei Andreas Hesse und seinem Team stehen alle Zeichen auf Neustart: Gemeinsam ziehen die sechs Mitarbeiter mit dem Inhaber im Januar in ihre neuen Produktions- und Geschäftsräume ein. Die große Einweihung ist für Mai geplant.

Als Andreas Hesse uns in seinem Büro in der Hansestraße begrüßt, läuft er um eine Menge Umzugskartons herum. „So sieht es derzeit bei uns aus, es ist ganz schön viel zu tun“, lächelt der Tischlermeister.

Nach rund drei Jahren steht nun der Umzug aus den derzeitigen Produktions- und Geschäftsräumen in die nicht weit gelegene Hullerser Landstraße an. Dort entsteht am alten ATU- Standort unter der Leitung von Andreas Hesse eine ganz neue Gebäudeaufteilung mit besonderem Ambiente: Geplant ist eine Ausstellungshalle mit einer Galerie und Büroräumen. Angrenzend werden Produktionshallen errichtet. Insgesamt vergrößert sich die Firma um das Sechsfache.

Zufriedenheit der Kunden steht im Vordergrund

„Unser Arbeitsalltag ist sehr spannend: Jeder Tag und jeder Kunde ist anders. Das ist der Grund, warum dieser Job mich fasziniert“, erzählt der Geschäftsführer. Gemeinsam mit seiner Hündin Tine zeigt Andreas Hesse uns die neuen Hallen: „Bei uns erhalten Kunden alles, was man in ein Haus hineinbauen kann, von Haustüren über Bodenleisten bis zum Plissee.“ Wichtig ist dem Team vor allem die Passgenauigkeit der Leistung für den Kunden. „Wir wollen, dass die Kunden die Produkte erhalten, die sie sich wünschen- und nicht mit einem Schaukelpferd statt einer Haustür nach Hause fahren“, schmunzelt er. Durch diese Transparenz entwickelte sich die Tischlerei im Umkreis von 50 km zu einem regionalen Ansprechpartner für Privatpersonen als auch für Firmenkunden.

Umzug birgt Überraschungen für die Kunden

Der Umzug bringt einige Specials für die Kunden des Tischlerei-Unternehmens mit sich. Bis zur großen Neueröffnung im Mai sind exklusive Angebote geplant. Jedoch bleibt noch spannend zu erwarten, was sich das sechsköpfige Team überlegt hat: „Nicht nur für uns hält 2018 einige Überraschungen bereit. Für unsere Kunden wird es bis zur Neueröffnung einige Specials geben.“

Der Umzug ist für das Team der Tischlerei ein großes Highlight. Jeder packt mit an und hat ein gutes Gefühl, bald am neuen Standort tätig zu werden. „Jeder aus meinem Team ist etwas Besonderes. Trotz vielen langen Tagen sind wir immer füreinander da. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen“, strahlt Andreas Hesse zufrieden.

Vom 06.-08 April wird die Tischlerei bei der Frühjahrsmesse in Einbeck mit zwei Ständen vertreten sein. Interessierte Kunden können sich in dieser Zeit bei Andreas Hesse und seinem Team über alles rund ums Haus informieren.

Schon jetzt können Sie Andreas Hesse und sein Team in der Hullerser Landstraße besuchen oder unter der Telefonnummer 05561/ 3199591 erreichen.

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Sport
Freitag, 19. Januar 2018 10:35 Uhr
Badminton: Saisonfinale bei den Badminton-Kids am Samstag
Freitag, 19. Januar 2018 10:33 Uhr

Boffzen (r). Mit einem 4:4 gegen TuS Germania Hohnhorst sicherte sich der MTV Boffzen bereits am vorletzten Spieltag der Verbandsklasse Hannover den sechsten Tabellenplatz vor dem TSV Burgdorf und MTV Nienburg. In der Begegnung in Pennigsehl unterlagen zunächst die beiden Doppel Sven Körber/Jörg Söhngen und Lars Sandelmann/Henning Großkopf, bevor Andrea Kleine/Katharina Böddeker ihr Doppel mit 21:16, 21:12 gewannen. Die Damen besorgten auch im Einzel (Kleine 21:16, 24:22) und Mixed (Söhngen/Böddeker 21:17, 21:11) die weiteren Punkte, während die Herren im zweiten und dritten Einzel leer ausgingen. Sven Körber schaffte im ersten Einzel schließlich mit 21:18, 16:21, 21:16 den Ausgleichspunkt. Gegen Gastgeber und Tabellenführer SG Pennigsehl/Liebenau setzte es dann mit 0:8 die Höchststrafe, was allerdings auf den Tabellenstand keine Auswirkungen hatte. An den beiden verbleibenden Spieltagen kann sich das Team von der Weser noch auf Platz fünf vorarbeiten.

Freitag, 19. Januar 2018 08:55 Uhr

Lenne (eos). Der erste Vorsitzende des TSV Lenne, Stefan Klemm, lädt alle Mitglieder des TSV Lenne recht herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 9. Februar 2018 in das Lenner Sportheim ein. Beginn der Veranstaltung wird um 19:30 Uhr sein. Weitere Informationen sowie die Tagesordnungspunkte können auf der Homepage www.tsv-lenne.de entnommen werden.

Freitag, 19. Januar 2018 08:06 Uhr

Stadtoldendorf (mhn). Nach dem historischen Sieg über den VFL Hameln - nie zuvor siegte die erste Mannschaft des TV 87 in der Rattenfängerstadt - möchten die Homburgstädter weiter den erfolgreichen Weg der aktuellen Saison gehen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und wir haben Bock guten Handball zu spielen“, erläutert Trainer Niemeyer vor dem kommenden Heimspiel gegen den MTV Rohrsen. „Mit dem MTV erwartet uns ein 'angeschlagener Boxer'", berichtet Niemeyer. Bereits in der Vorsaison hat man den Gegner unterschätzt und hat eine deutliche Auswärtsniederlage kassiert. Dieses soll in dieser Saison nicht wieder passieren. Im Gegenteil, die Niemeyer-Jungs wollen sich wie ein Tabellenzweiter präsentieren und "keine Gefangenen in der Rumbruchshalle machen". Aus einer aggressiven Abwehr heraus soll der Grundstein für einen Sieg gelegt werden. Mit Tempo-Handball sollen die Fans wieder begeistert werden und zudem ist Brüning nach seiner Kieferverletzung wieder im Kader. Busse hingegen trifft auf seine ehemaligen Vereinskollegen.

Foto: mm

Montag, 15. Januar 2018 09:06 Uhr

Stadtoldendorf (mhn). Auch im Jahr 2018 geht die Erfolgsgeschichte des TV 87 Stadtoldendorf weiter. Beim VfL Hameln avancierte Dennis Von Frankenstein zum Matchwinner, indem er den 25:26-Siegtreffer erzielte. Dieses war jedoch erst möglich, weil Ahlers sein Team in der Schlussphase im Spiel halten konnte. „Der Siegeswille dieser Mannschaft ist beeindruckend", erklärte Trainer Niemeyer nach spannenden 60 Spielminuten. Vor allem die Außenspieler Adler und Ahlers konnten sehr gute Abschlussquoten vorweisen und wichtige Treffer erzielen. „Wir haben das Spiel dank einer beeindruckenden Teamleistung gedreht", so Niemeyer nach einer Partie, in der seine Mannschaft zumeist nicht als Sieger aussah.


War es zu Beginn bis zum 7:7 in der 18. Spielminute ein ausgeglichenes Spiel, zog Hameln nach einem verworfenen Siebenmeter von Von Frankenstein zwischenzeitlich auf 11:7 (25. Minute) davon. Ahlers konnte noch vor der Halbzeit auf 13:9 verkürzen. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte Hameln das Geschehen und hielt den Vorsprung. Bis auf vier Tore Vorsprung baute der Gastgeber seine Führung aus (18:14 in der 42. Minute). Doch in den letzten 20 Spielminuten konnte sich Stadtoldendorf langsam aber sicher wieder herankämpfen. 
Adler verkürzte in der 50. Spielminute auf 21:20, doch Hameln baute binnen zwei Minuten die Führung wieder auf 24:21 (53. Spielminute) aus. Jetzt sollte die Zeit der Stadtoldendorfer in Person von Ahlers kommen. Geese und zweimal Ahlers - in Unterzahl - ließen die Hoffnung wieder aufkeimen. Nach 54:30 Minuten konnte Ahlers erstmal das Spiel ausgleichen, doch Hameln ging durch Maczka wieder mit 25:24 in Führung. Doch am heutigen Tage sollte ein Mann dem Spiel seinen Stempel aufdrücken, denn wieder hämmerte Ahlers den Ball ins Tornetz, diesmal zum 25:25-Ausgleich. Und 15 Sekunden vor dem Ende sorgte Von Frankenstein für den Sieg. Durch das 25:26 aus Sicht der Gastgeber kassierte Hameln die erste Heimniederlage. Der TV 87 bleibt weiterhin auf der Erfolgsspur. Ärgerlich ist die Verletzung von Brüning, der von Huckauf jedoch gut ersetzt wurde.

Foto: TV Stadtoldendorf

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Panorama
Donnerstag, 18. Januar 2018 05:48 Uhr
Weser-Radweg Infozentrale Kooperation präsentiert sich auf Messe in Stuttgart
Sonntag, 31. Dezember 2017 14:54 Uhr

Region Weser-Ith (djd). Über die Frage nach der wichtigsten Erfindung der Menschheit könnte man hitzig diskutieren und sicher hätte es zu allen Zeiten dazu andere Antworten gegeben. Unsere Urahnen aus grauer Vorzeit hätten vielleicht den Faustkeil und später dann das Rad genannt. Im 19. Jahrhundert revolutionierten Dampfmaschine, Eisenbahn und Auto die Welt, im Gesundheitsbereich könnte man die Narkose, die Desinfektion oder die Impfung als bahnbrechende Neuerungen bezeichnen. Insofern ist die Frage nach der bedeutendsten Innovation der Menschheit immer eine Momentaufnahme: Was also sehen Jugendliche heute als wichtigste Erfindung an?

Jeans wichtiger als Smartphones

In einer Kantar-Emnid-Umfrage im Rahmen des 48. Internationalen Jugendwettbewerbs "jugend creativ" der Volksbanken und Raiffeisenbanken wurden Computer und Internet von 49 Prozent der Befragten als größte Erfindung aller Zeiten bezeichnet. Mit weitem Abstand folgt das Auto (29 Prozent), die Jeans (acht Prozent) und das Smartphone (sieben Prozent). Auffällig, dass bei den 17- und 18-Jährigen immerhin 19 Prozent die Jeans für die wichtigste Erfindung halten, bei den 14- bis 16-Jährigen nannte mehr als ein Drittel das Auto - obwohl diese Altersgruppe noch gar nicht fahren darf.

Erfinder sind "Weltverbesserer"

Fast die Hälfte der Befragten könnte im Übrigen heute auf die Erfindung des Fernsehens verzichten. Ein Zeichen dafür, dass bewegte Bilder heute vorzugsweise über den Computer und das Smartphone angeschaut werden. Zwei Drittel der befragten Jugendlichen unterstellen Erfindern, dass diese mit ihren Innovationen die Welt grundsätzlich verbessern wollen, nur gut jeder Fünfte hält das Streben nach Reichtum für das Hauptmotiv der Tüftler. Weniger als jeder Zehnte meint, dass die Aussicht auf Berühmtheit Erfinder antreibt.

Internationaler Jugendwettbewerb rund um das Thema Erfindungen

Beim aktuellen Jugendwettbewerb sind Kinder und Jugendliche dazu aufgerufen, sich kreativ auf eine Reise in die Welt der Erfinder, Forscher und Entdecker zu begeben. Bis zum 21. Februar 2018 können sich Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre mit Bildern und Kurzfilmen beteiligen. Die Unterlagen gibt es in den teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken, dort sind die Beiträge auch einzureichen. Alle Informationen zum Wettbewerb stehen unter www.jugendcreativ.de, Kurzfilme können zudem auf das Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen werden. Zu gewinnen gibt es viele attraktive Sach- und Geldpreise.

Foto: djd/BVR

Donnerstag, 28. Dezember 2017 09:04 Uhr

Hess. Oldendorf (red). Auf der Hemeringer Straße in Hess. Oldendorf hatte sich am Samstag, 23.12.2017, gegen 07.40 Uhr, ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine 82-jährige Autofahrerin verletzt wurde. Die 82-jährige Frau aus Hemeringen befuhr mit ihrem VW Golf die Hemeringer Straße ortsauswärts in Richtung Landesstraße 433. Auf Höhe einer Fleischerei wollte sie an einem geparkten Opel Corsa links vorbeifahren. Vermutlich schätzte sie den Seitenabstand zu dem Geparkten falsch ein und prallte mit dem rechten Frontbereich des VW Golf gegen die linke Heckpartie des abgestellten Opel. Während der Opel durch den Aufprall vorwärts gestoßen wurde, kippte der VW Golf auf das Dach. Die Seniorin, die über das Fahrzeugheck den Golf verlassen konnte, wurde mit leichteren Verletzungen durch einen Rettungswagen in eine Klinik transportiert. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 11.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Foto: Polizei

Donnerstag, 28. Dezember 2017 08:33 Uhr

Hameln (red): Ein 89-jähriger Mercedes-Fahrer verwechselte am gestrigen Mittwoch, dem 27.12.2017, gegen 15.30 Uhr, beim Einparken auf der Bahnhofstraße das Brems- mit dem Gaspedal. Die Folge: der Wagen wurde stark beschleunigt, fuhr an Bäumen vorbei über den Gehweg und durchbrach schließlich die Glasfront eines Blumengeschäfts. Der Fahrer aus Bad Münder blieb unverletzt. Da sich zum Unfallzeitpunkt keine Passanten auf dem Gehweg befanden, wurden auch keine anderen Personen konkret gefährdet. Am Mercedes entstand nach ersten Einschätzungen Totalschaden. Ein Abschleppdienst transportierte das Fahrzeug ab. Neben der Glasfront entstanden im Blumenladen Inventarschäden. Die Schadenshöhe kann nicht beziffert werden.

Mit Einverständnis des Seniors wurde sein Führerschein einbehalten und sichergestellt. Zusammen mit der Feuerwehr, die vorab alarmiert wurde, da nach den ersten Meldungen von einer eingeklemmten Person ausgegangen werden musste, sicherte das Technische Hilfswerk die Gebäudefront. Gravierende Schäden am Mauerwerk wurden nicht festgestellt. Die Bahnhofstraße musste während des Einsatzes gesperrt werden.

Foto: Polizei

Donnerstag, 21. Dezember 2017 09:16 Uhr

Hameln (red). Die Stadt Hameln profitiert von dem Ergebnis des Diesel-Gipfels: Umwelt-Fachbereichsleiter Ralf Wilde konnte heute in Berlin einen Förderbescheid über 190.000 Euro entgegennehmen. Mit dem Betrag soll ein Masterplan entwickelt werden. Inhaltlich geht es darin um eine nachhaltigere und emissionsärmere Mobilität in Hameln. Experten sollen konkrete Vorschläge zur Luftverbesserung erarbeiten. 

Insgesamt hat Christian Schmidt, geschäftsführender Bundesminister für Verkehr, 60 Förderbescheide für die Entwicklung kommunaler Masterpläne an die Vertreter der Städte überreicht. Damit können die Kommunen nach den Worten des Ministers jetzt passgenaue Pläne für bessere Luftqualität ausarbeiten. Als Beispiele für mögliche Projekte nennt das Ministerium die Vernetzung von Verkehrsträgern, Radverkehrsförderung und urbane Logistik. Das Paket für die Städte umfasst insgesamt rund 12 Millionen Euro; das Bundesverkehrsministerium übernimmt die gesamten Kosten. 

„Mit unseren Förderbescheiden treiben wir die Umsetzung unseres ‚Sofortprogramms Saubere Luft‘ voran. Wir leisten schnelle und unbürokratische Hilfe für die Kommunen“, wird Minister Schmidt zitiert. In Hameln ist insbesondere die Deisterstraße von hohen Stickoxidwerten betroffen. Die Stadt hofft nach eigenem Bekunden, mit Hilfe des Masterplans die Schadstoffwerte reduzieren zu können. Dies gelte für die Deisterstraße, aber auch für andere stark belastete Hauptverkehrsachsen in der Stadt.

Foto: Stadt Hameln

Nachrichten aus Holzminden
27. Juli, 06:15 Uhr
Das Geburtshilfeteam des Krankenhaus Holzminden lädt zum Elterninformationsabend ein
27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

22. Juni, 04:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

19. Juni, 14:34 Uhr

Holzminden (r). Symrise Fine Fragrance hat den renommierten Perfume Extraordinaire Fragrance Foundation Award für Poppy Soma gewonnen. Symrise hat diesen Duft für die Kollektion Les Potions Fatales von Quartana Parfums komponiert.

Der Perfume Extraordinaire Award ist der einzige Preis, den die Fragrance Foundation verleiht, der die Kunst der Parfum-Kreation ehrt. Jeder Dufthersteller durfte einen Duft aus dem Portfolio seiner 2016er Marktneuheiten auswählen und einreichen. Anschließend begutachtete eine Jury aus Duftexperten großer Duftstofflieferanten und -hersteller diese Düfte blind. Aus dieser Auswahl bestimmen die Jury-Mitglieder einen Duft, der für das aktuelle Jahr – den Titel Perfume Extraordinaire erhält – zu Deutsch: das außergewöhnlichste Parfüm des Jahres.

Die Symrise Parfümeure Emilie Coppermann und Dave Apel haben das Parfüm Poppy Soma gemeinsam kreiert. Zwei Jahre dauerte die schöpferische Arbeit an dem faszinierenden Duft. Poppy Soma gehört zur Kollektion Les Potions Fatales und erkundet die trügerische Schönheit, den verbotenen Reiz und die faszinierende Geschichte um neun der weltweit giftigsten Blumen. Dem Mohn. Der Duft entfaltet florientale, rauchige, narkotische und würzige Amber-Noten, die aus dem Sichuan-Pfeffer, Curry-Blättern, dem roten Pfeffer, der schwarzen Gardenie, dem Sambac Jasmin, der roten Rose, altem Kirchenweihrauch, Labdanum, Tuberose, Styrax und Moschus-Tonka stammen. (www.six-scents.com/products/dark-poppy)

Ein Teil der Erlöse aus den Verkäufen dieses Parfüms kommt der American Association of Poison Control Centers, der amerikanischen Giftkontrollzentrale, zugute. (www.aapcc.org)

“Ich bin von der Kreativität unserer Parfümeure begeistert, die dieses wahre Meisterwerk für Quartana Parfums geschaffen haben”, sagt Achim Daub, Vorstand Scent & Care bei Symrise. „Wir haben diesen äußerst renommierten Fragrance Foundation Award gewonnen. Das ist eine große Ehre für uns und unterstreicht unsere Mission, das Leben mit Düften angenehmer zu machen. Ein großes Dankeschön geht an alle, die zu diesem außergewöhnlichen Erfolg beigetragen haben!“

Über Emilie Coppermann, Master Parfümeurin: Seit über 20 Jahren arbeitet sie für die renommiertesten Mode- und Designer-Marken. Ihr Erfolg gründet auf ihrer Fähigkeit, ihrer weiblichen Intuition zu folgen. Ihre Arbeit wurde bereits viele Male mit Preisen aus Fach- und institutionellen Kreisen geehrt, wie zum Beispiel dem Prix Lalique de Talents du Luxe 2011.

Über David Apel, VP Senior Parfümeur:
Er wurde sich seiner Bestimmung bewusst, als er in einer Einstiegsposition bei einem Dufthersteller arbeitete. Dort hat er sich sofort in die faszinierenden Öle, viskosen Flüssigkeiten und bezaubernden Festharze verliebt. Seine Erkundungen als Parfümeur ermöglichen es ihm, seinen künstlerischen Stil auszuüben. Er war zudem maßgeblich an der Neuauflage der DeLaire Basen beteiligt.

Über Joseph Quartana: Gründer von Six Scents Parfums und dem ehemals angesagten Modehaus Seven New York. Parfums Quartana gehört zu einer Kollektion neuer Premium-Parfums unter dem Markendach von Six Scents. Diese Kollektion erforscht einzelne Themen und schafft dafür eine Reihe luxuriöser Düfte in limitierter Auflage.

Foto: Symrise

19. Juni, 06:57 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, 19.06. 2017 um 15:15 Uhr, findet wie in jedem Jahr die Vorerfassung für alle Vollzeitschulformen im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, statt. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), eine Berufseinstiegsklasse (BEK), eine Berufsfachschule (BFS), die Fachoberschule (FOS) oder das Berufliche Gymnasium (BG) angemeldet haben, werden von ihrem neuen Klassenlehrer über den Beginn im neuen Schuljahr und weitere Planungen unterrichtet. Die Räume sind im Foyer der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5, ausgehängt.

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