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Region Aktiv
Mittwoch, 28. Juni 2017 10:31 Uhr
Streetfood-Festival lockt auf den Höxteraner Marktplatz und bietet zahlreiche Köstlichkeiten
Mittwoch, 28. Juni 2017 09:29 Uhr

Bodenwerder (red). Selbermachen liegt im Trend. In Zeiten, in denen vor allem industriell gefertigte Waren unser Leben bestimmen, gibt es immer mehr Menschen, die sich auf den Wert und die Qualität traditionell handgemachter Waren zurückbesinnen. Produkte, die es nicht im klassischen Kaufhaus zu erstehen gibt, die einzigartig und besonders sind. 

Freunde eben jener handgefertigter Einzelstücke können sich bereits jetzt auf das erste Juli-Wochenende in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland freuen. Denn dann steht in Bodenwerder die dritte Auflage des Kunst- und Kreativmarkts auf dem Programm. Am 1. und 2. Juli verwandelt sich die großzügige Parkanlage vor dem Rathaus – dem einstigen Geburtshaus des weltbekannten Fabulierers Baron von Münchhausen – von 11 bis 18 Uhr in einen großen Marktplatz, der zu einem erlebnisreichen Bummel einlädt.

Rund 30 Anbieter unterschiedlichster Produkte hat die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle für den diesjährigen Kunst- und Kreativmarkt gewinnen können. Ob Schmuck aus den unterschiedlichsten Materialien, Lederwaren, Nähartikel, Kunstwerke aus Holz, ausgefallene Kleidungsstücke oder Deko-Artikel für Haus und Garten – jeder der Stände hat seinen Besuchern etwas anderes zu bieten und lässt dabei Liebhabern von Handarbeiten das Herz aufgehen. Neben schönen Dingen für den eigenen Bedarf, werden bei dem reichhaltigen Angebot sicher auch all diejenigen fündig, die ein ausgefallenes Geschenk für Freunde und Bekannte suchen.

Besucher des Kunst- und Kreativmarktes, die sich zwischendurch stärken möchten, können zwischen allerlei kulinarischen Köstlichkeiten wählen und nebenbei der musikalischen Untermalung der Veranstaltung lauschen. Und auch an die jüngsten Besucher haben die Organisatoren gedacht und sich einige schöne Aktionen speziell für den Nachwuchs überlegt.

Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Samtgemeinde Bodenwerder-Polle

Mittwoch, 28. Juni 2017 08:03 Uhr

Dassel (red). Einmal im Jahr suchen die Volks- und Raiffeisenbanken bundesweit nach den „besten Jung-Börsianern in Deutschland“. Auch in diesem Jahr nahm die Paul-Gerhardt- Schule Dassel in Kooperation mit der VR-Bank in Südniedersachsen eG wiederholt erfolgreich am VR-Börsenspiel teil. So konnte sich die Gruppe „Boehrsenonkelz“ über einen hervorragenden 10. Platz im bundesweiten Vergleich freuen.

Kurz vor den Sommerferien hatten die 120 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Paul-Gerhardt- Schule Dassel (PGS) noch einmal einen Grund zur Freude. Nach einer Spielphase von drei Monaten (1. März bis 31. Mai 2017) überreichte Peter Koch, Leiter der Privatkundenbank am 21. Juni 2017 bei einer Siegerehrung in der PGS den fünf bestplatzierten Gruppen im nationalen Wettbewerb Geldgeschenke sowie allen Spielern Teilnahme-Urkunden. Die Ergebnisse der PGS-Klassen konnten sich wieder sehen lassen. Insgesamt nahmen 234 Gruppen am bundesweiten Spiel teil. Von 26 Gruppen der PGS landeten die besten fünf Gruppen im abschließenden Ranking unter den nationalen Top 50.

Hier die fünf Gruppen der Paul-Gerhardt- Schule Dassel, die im bundesweiten Vergleich am besten abschnitten und sich über ein Geldgeschenk freuten:

10. Platz Gruppe: „Boehrsenonkelz“ mit David Henne, Nicolas Moerlins, Elia Engelke, und Jan Goroncy

11. Platz Gruppe: „10 E 1“ mit Paulina Scholz, Melina Yorulmaz, Madline Koch, Leon Fechner und Lea Wiehemeier

22. Platz Gruppe: „10 E 2“ mit Katharina Bez, Hannah Hilbert, Marcel Müller und Maximilian Littmann 38. Platz Gruppe: „Pain & Gain“ mit Caecilie Hage, Carla Seitz, Inken Berndt, Johanna Marquardt und Marlena Becker

45. Platz Gruppe: „Thomas Anders Fanclub“ mit Jonathan Werner, Julian Reimers, Nikolai Socolenco, Paul Kusterin und Thomas Janzen

„Das Börsenspiel ist eine sehr gute Ergänzung zu unseren Unterrichtseinheiten in der Oberstufe“, sagte Manfred Braun, Organisator des Börsenspiels an der PGS Dassel. „Das theoretische Wissen und Verständnis der Schülerinnen und Schüler wird durch den selbstständigen Börsenhandel unter realen Bedingungen vertieft und erweitert“, so Braun weiter.

Im Online-Spiel werden die Abläufe des Börsengeschäfts vom Kundenauftrag über den Handel bis zur Abrechnung wie in einem realen Depot simuliert. Für die Schüler war es interessant zu sehen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen auf ihr Depot nahmen. Das Spiel gibt ihnen einen realistischen Einblick in den Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Und viele Teilnehmer beschäftigen sich sogar freiwillig mit dem Finanzteil in der Zeitung oder im Internet.

Peter Koch ergänzt: „Die aktuelle Situation am Finanzmarkt erfordert ein Umdenken hinsichtlich des Sparverhaltens. Dementsprechend ist es uns als regionales Kreditinstitut wichtig schon bei den Jugendlichen Hemmschwellen hinsichtlich des Börsenhandels abzubauen und ein Verständnis für das Marktgeschehen sowie Anlagestrategien zu schaffen. Der Erfolg der Jugendlichen im Wettbewerb ist dabei ein sehr erfreulicher Nebeneffekt und zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen PGS und VR-Bank Früchte trägt“. Im Rahmen der Siegerehrung dankten Schulleiter Gerhardt Wittkugel, Lehrer Manfred Braun und Privatkundenbankleiter Peter Koch den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für ihr ehrgeiziges Engagement. Alle drei hoffen auch im nächsten Jahr an die vergangenen Erfolge anzuknüpfen.

Foto: PGS-Dassel

Dienstag, 27. Juni 2017 10:11 Uhr

Neuhaus (red). Im Zeitraum vom heutigen 27. Juni bis 07. Juli werden im Zuge der Bundesstraße 497 zwischen Schönhagen und Neuhaus Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt. Hierzu muss der Abschnitt voll gesperrt werden. Der Tierpark bleibt über Neuhaus erreichbar. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit. Während der Vollsperrung ist eine Verkehrsumleitung eingerichtet. Der Verkehr in Richtung Neuhaus wird über die B 241 Richtung Lauenförde, dann über die L 550 Richtung Boffzen und L 549 Richtung Neuhaus umgeleitet. In der anderen Richtung wird der Verkehr entsprechend entgegengesetzt geführt. Witterungsbedingte Verzögerungen können nicht ausgeschlossen werden. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Dienstag, 27. Juni 2017 09:39 Uhr

Deensen (red). In den Märchen ist so einiges durcheinander geraten: Die Schule am Hagedorn schafft wieder Ordnung bei Rapunzel und Frau Holle und "Rettet Rumpelstilzchen". Durch eine Unachtsamkeit der Pechmarie ist das große Märchenbuch von Frau Holle ins Kopfkissen geraten und schneit nun auf die Märchenwelt herab. Dabei geraten natürlich alle Seiten durcheinander und in der Märchenwelt herrscht sofort das größte Chaos!

Im Bett der Großmutter liegt der Frosch und will Rotkäppchen küssen. Im Turm von Rapunzel tobt Rumpelstilzchen und will seinen Bart nicht herunterlassen. Das Buch muss schleunigst wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Da jedoch leider im Märchenreich niemand lesen kann, könnten nur Jakob und Wilhelm Grimm die Sache in Ordnung bringen. Frau Holle schickt ihre Katze los, um die beiden zu holen. In der Menschenwelt sind allerdings inzwischen 200 Jahre vergangen und so hat die Katze ihre liebe Not, einen heldenhaften Retter zu finden.

Immerhin trifft sie auf die Brüder Jakob und Wilhelm, die zwar Märchen langweilig finden, aber sich in fantastischen Welten gut auszukennen scheinen. Das muss reichen, denkt sich die Katze und entführt die Brüder kurzerhand ins Märchenreich. Dort haben sie einiges zu tun, um die renitenten Märchenfiguren wieder auf ihre richtigen Seiten zu schicken. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 und 6 agieren mit so viel Überzeugungskraft und Spaß, dass es den Zuschauern eine Freude ist. Unter Regie von Kathrin Bachler und Julien Heinrich begeistert das Nachwuchsensemble im etwas anderen Märchen „Rettet Rumpelstilzchen“.

Foto: Schule am Hagedorn

Dienstag, 27. Juni 2017 07:33 Uhr

Heinade (my). Es gibt wohl kaum eine schlimmere Vorstellung, als die Menschen zu verlieren, die wir lieben. Dennoch passiert es täglich, bei Verkehrsunfällen, auf natürliche Weise oder auch, weil sich Menschen bewusst dazu entscheiden. Stefan Melcher ist da, um in solchen schwierigen Momenten „erste Hilfe für die Seele“ zu leisten. Unsere freie Autorin Melike Yasaroglu hat den leitenden Notfallseelsorger des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder auf einen Kaffee getroffen – und Gespräche über seinen Lebenswillen und den Umgang mit dem Tod geführt.

Manchmal klingelt sein Handy mitten in der Nacht. Dann steht Pastor Stefan Melcher auf, sammelt sich kurz, zieht sich an und fährt los: Zu Unfallstellen oder auch zu plötzlichen Todesfällen in Wohnungen quer im Landkreis. Seine Arbeit beginnt dann, wenn die Einsatzkräfte meistens schon fertig sind. „Wir werden dafür bezahlt, dass wir Zeit haben“, beschreibt er seine Aufgabe als Notfallseelsorger. Aber auch nach 15 Jahren verspürt er vor jedem neuen Fall Anspannung. „Ich rechne mit allem und halte alles für möglich“, erklärt er die Gedanken, die er auf dem Weg zum „Tatort“ hat.

Dort angekommen begegnet er Menschen, die beim Tod ihrer Liebsten zusehen oder vergebliche Reanimationsversuche ertragen mussten. Frauen, die ihre Männer verloren haben; Söhne, die Abschied von ihren Müttern nehmen oder Kinder, die nun Halbwaisen sind. Stefan Melcher geht routiniert vor und verschafft sich vor Ort erst einmal einen Überblick. Dabei ist er „emphatisch, aber nicht emotional“, so sagt er, „und es geht oft gar nicht darum, was wir sagen.“ Viel wichtiger ist es für ihn, die Gedanken der Angehörigen zu ordnen und diese Situation gemeinsam auszuhalten. Oft stellt er dabei simple Fragen wie „Was würden Sie denn jetzt gerne tun?“ und hilft den Menschen dann dabei, einen Bestatter zu rufen oder die Todesnachricht Verwandten zu überbringen.

Manchmal gehört es auch zu seinen Aufgaben, einfach nur mit den Menschen zu schweigen. Oder er agiert wie eine Art Puffer. Dabei wählt der Pastor sogar seinen Sitzplatz bewusst aus, denn oft setzt er sich zwischen die Leiche und die Familie. Als Notfallseelsorger hat Stefan Melcher aber vor allem eine beruhigende Funktion und die ist ihm wie auf den Leib geschneidert. In seiner Gegenwart kann man sich fast nur wohlfühlen, denn er strahlt eine behagliche Wärme aus und redet mit ruhiger, bassiger Stimme. Wenn er lacht, bebt sein ganzer Körper mit.

Der 56-Jährige ist nicht nur eine Frohnatur, sondern auch wissbegierig. Um die Arbeit der Rettungskräfte besser verstehen zu können, ist er schon im Streifenwagen der Polizei und auch beim Rettungsdienst mitgefahren. Und neben seiner Haupttätigkeit als Pastor der Kirchengemeinden Deensen-Arholzen und Heinade betreut er als Notfallseelsorger auch Einsatzkräfte. Zum Beispiel Feuerwehrleute, die bestimmte Bilder nicht mehr loswerden oder die sich als „Versager fühlen“, weil ihre Hilfe zu spät kam. Stefan Melcher ist auch selbst in der Feuerwehr Heinade tätig.

Obwohl der Tod in seinem Leben so eine bestimmende Rolle einnimmt, wirkt der Pastor unglaublich lebendig – vielleicht aber auch gerade deshalb. „Ich habe selber schon genug Scheiß erlebt“, sagt er ohne Umschweife und erzählt ganz offen von seinem Schicksalsschlag: 2006 wurde ihm eine unheilbare Krebskrankheit diagnostiziert. Drei Jahre gaben ihm die Ärzte rein statistisch noch zu leben. „Dann geht es eben früher in die Kiste“, erinnert er sich an seine Gedanken von damals. „Heute bin ich statistisch tot, aber quicklebendig“, sagt Stefan Melcher und lacht dabei wieder so herzhaft, dass man einfach mitlachen muss.

Interessante Menschen, spannende Hobbies oder auch ein Blick hinter die Kulissen – unsere neue Reihe „Auf einen Kaffee mit…“ erscheint zweimal im Monat und macht Platz für Gespräche. Jeden zweiten Sonntag lesen Sie einen neuen Bericht unserer freien Autorin Melike Yasaroglu. Wir sind aber auch auf Ihre Vorschläge gespannt! Senden Sie uns einfach eine Mail an redaktion@holzminden-news.de, über wen und warum Sie gerne mehr erfahren würden. Die nächste Folge unserer Reihe wird am 9. Juli 2017 veröffentlicht.

Montag, 26. Juni 2017 19:41 Uhr

Lauenförde (red). Am Samstag, dem 1. Juli findet um 18:00 Uhr in der Lauenförder St. Markuskirche (Bahnhofstraße) ein Filmgottesdienst der Reihe „Kirche und Kino“ statt. Pastor Sebastian Müller wird den Gottesdienst über den Film „Der Plan“ (USA 2011) halten. Dabei geht es um die Frage, wie weit wir Menschen einen freien Willen haben und wie sehr wir vom „Planer“ (Gott) in unserem Leben gelenkt werden. Eine Frage, die sich vor 500 Jahren schon Martin Luther ganz ähnlich gestellt hat. Der Film wird am Mittwoch, dem 5. Juli um 19:15 Uhr in voller Länge im Roxy Kino Holzminden zu sehen sein. Gottesdienstbesucher erhalten am Kirchenausgang einen Chip, mit dem sie ermäßigten Kinoeintritt haben. Weitere Informationen zu diesem und weiteren Filmgottesdiensten gibt es im Internet unter www.du-bist- kirche.de.

Montag, 26. Juni 2017 18:58 Uhr

Eschershausen (red). Ab Donnerstag, den 29. Juni, um 18 Uhr, findet an 5 Terminen ein ZUMBA-Kurs im Mehrgenerationenhaus Eschershausen (Steinweg 20) statt. Manuela Galle, lizenzierte Trainerin für ZUMBA Fitness, tanzt mit den Teilnehmern zu heißen Rhythmen. „Lassen Sie sich mitreißen von der Musik und tun Sie dabei noch etwas für Ihre Fitness. Jeder kann mitmachen, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich“, so die Organisatoren. Mitzubringen sind eine Flasche Wasser und ein Handtuch.

Kursgebühr

Manuela Galle bietet den Erwerb von 4- oder 5-er Karten an. Dieses hat den Vorteil, dass man die Karten beliebig abtanzen kann. Wenn man an einem Termin verhindert ist, verfällt somit keine Gebühr. Die Preise sind unter www.mgh-eschershausen.de einsehbar. Die fünf Termine finden wie folgt statt: jeweils donnerstags um 18 Uhr am 29. Juni, 6. Juli, 13. Juli, 20. Juli, 27. Juli und ein Ausweich-/Ersatztermin am 03. August. Anmeldungen bitte an Manuela Galle unter 0177-3192408 oder auch im MGH unter 05534-910500 sowie info@mgh-eschershausen.de.

Montag, 26. Juni 2017 11:51 Uhr

Beverungen (red). Seine Fans wissen, was sie erwartet: Ein großer Kabarettabend! Und das sowohl wegen des großartigen Künstlers als auch wortwörtlich der Programmlänge wegen. Und doch und gerade deshalb gehören die Gastspiele von Hagen Rether weiterhin und immer wieder zum besten politischen Kabarett, das man derzeit in Deutschland sehen kann. Am Samstag, den 7. Oktober 2017 gastiert der Kabarettist auf Einladung der Kulturgemeinschaft erneut in der Stadthalle Beverungen. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr. 

Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt Hagen Rether gerne vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions"freiheit" über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen "Lizenz zum Töten" kommt alles auf den Tisch. Doch die Verantwortung tragen nicht "die Mächtigen" allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben.

Der wahrhaft unbequeme Kabarettist entlarvt so manchen Volkszorn samt seiner auf "Die da oben" zielenden Empörungsrhetorik als Untertanentum – den Unwillen, unsere eigenen, fatalen Gewohnheiten zu überwinden. Kabarett verändert nichts?

Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben. LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

Wer dabei sein möchte, kann sich ein Ticket im Vorverkauf sichern. Diese sind im Kulturbüro der Stadtverwaltung im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Thomas Kölsch

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Blaulicht
Dienstag, 27. Juni 2017 17:55 Uhr
Trainieren für den Notfall: Atemschutzstrecke in der FTZ für rund 87.000 Euro modernisiert und erneuert
Dienstag, 27. Juni 2017 14:56 Uhr

Arholzen (rus). Als die junge Autofahrerin aus Dassel mit ihrem Kleinkind an Bord am Dienstagmittag an der roten Ampel in der Ortsdurchfahrt Arholzen hält, qualmt es plötzlich stark aus dem Motorraum ihres erst wenige Monate alten Fahrzeuges. Sofort verlässt die Mutter mit ihrem Kind das Auto – und alarmiert unter Mithilfe einer aufmerksamen Arholzenerin die Feuerwehr. Grund für die starke Rauchentwicklung war eine Gummidichtung, die auf dem heißen Motor vor sich hin schmorte.

Die Feuerwehren aus Arholzen, Schorborn und Stadtoldendorf waren in der gerade erst begonnenen Mittagszeit schließlich schnell vor Ort, mussten sich zuvor allerdings teilweise erst einmal noch durch den stauenden Verkehr an der Ampel kämpfen, der infolge der derzeitigen Baustelle der Ortsdurchfahrt Arholzen derzeit vorhanden ist. Mit Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug der Arholzener Wehr wurde der vermeintliche Brand schließlich schnell gelöscht. Später stellte sich heraus, dass für die Rauchentwicklung unter der Motorhaube kein Feuer, sondern eine Dichtung verantwortlich gewesen ist, die sich offenbar eigenwillig gelöst hatte und auf dem heißen Motor leicht vor sich hin schmorte. Dies führte dann schließlich zu einer starken Qualmentwicklung aus dem Motorraum.

Nachrückende Einsatkräfte aus Stadtoldendorf mussten nicht mehr eingreifen, kontrollierten dann aber noch den Motorraum sicherheitshalber mit einer Wärmebildkamera, bevor das Fahrzeug von der Straße in eine Hauseinfahrt geschoben wurde. Es soll nun zunächst durch eine Werkstatt überprüft werden, am Fahrzeug entstand aber vermutlich nur geringer Sachschaden. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes, auch die Polizei und ein vorsorglich mitalarmierter Rettungswagen waren vor Ort, kamen es zu einer leichten Verkehrsbehinderung im Ampelbereich. Die Feuerwehren waren mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort.

Fotos: rus

Dienstag, 27. Juni 2017 13:57 Uhr

Negenborn (red). Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2017 wurde in Negenborn ein Aufsitzrasenmäher gestohlen, der unter einem Carport in der Straße Klus (Ortsausgang von Negenborn in Richtung Amelungsborn) abgestellt war. Nach Angaben des Geschädigten hatte dieser am 13. Juni, gegen 17 Uhr, seinen ca. 3 Jahren alten, silbernen Aufsitzrasenmäher der Marke LUX frei zugänglich auf seinem, von der B64 gut einsehbaren, Grundstück unter einem Unterstand/Carport ungesichert abgestellt. Als er dann gegen 5 Uhr des Folgetages zu seinem Grundstück zurückkehrte, stellte er sofort das Fehlen des Mähers fest. Weitere, unter dem Unterstand befindliche Arbeitsgeräte, wurden nicht entwendet. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Aufsitzmäher – bei dem zur Tatzeit der Schlüssel steckte - noch mindestens 30 Meter in Richtung Ortsmitte geschoben oder gefahren wurde, bevor er abtransportiert wurde. Die Polizei Holzminden fragt daher: Wer hat zu besagten Tatzeit diesen Vorgang beobachtete, kann sachdienliche Hinweise zum Abtransport oder Täterhinweise geben?

Foto: Polizei

Dienstag, 27. Juni 2017 13:53 Uhr

Holzminden (red). Am vergangenen Sonntag fand in den frühen Morgenstunden auf dem Lüchtinger Weg in Holzminden eine Geschwindigkeitsmessung statt. Dort beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, zudem sind aus dem zwei Kilometer entfernten Lüchtringen auf Grund eines dort stattfindenden Schützenfestes vereinzelt Gäste fußläufig auf der Straße in Richtung Holzminden unterwegs.

Um 04.40 Uhr fiel der Funkstreifenbesatzung ein mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Holzminden kommender blauer BMW der Dreier-Reihe auf. Die Geschwindigkeitsmessung ergab einen Meßwert von 123 km/h! Auf die daraufhin folgenden Anhaltezeichen des, mit beleuchteter Anhaltekelle und gelber Warnweste ausgestatteten, Polizeibeamten reagierte der Fahrzeugführer kurz durch „Gaswegnahme“ - anschließend beschleunigte er seinen BMW stark und fuhr auf den Beamten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten kann.

Das Fahrzeug, besetzt mit mehreren Personen, flüchtete anschließend weiter in Richtung Höxter/Lüchtringen. Vom Kennzeichen können die Fragmente HX-FW abgelesen werden. Die anschließende Verfolgung des Fluchtfahrzeuges verlief zunächst ergebnislos, allerdings konnte im Rahmen der Fahndung und der sich anschließenden Ermittlungen Feststellungen getroffen werden, da darauf hindeuten, dass der Fahrzeugführer nach Lüchtringen geflüchtet ist.

Die Ermittlungen der Polizei Holzminden und Höxter dauern derzeit noch an. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Zeugen, die Hinweise auf das Fluchtfahrzeug und deren Insassen geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Holzminden unter der Telefonnummer 05531 / 9580, in Verbindung zu setzen.

Montag, 26. Juni 2017 16:13 Uhr

Eschershausen (red). Nach einem Besuch des Johanni-Marktes wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Männer im Alter von 27 und 31 Jahren durch eine Gruppe von acht jungen Männern angegriffen. Dem 27-Jährigen wurde während des Angriffs sein Handy gestohlen. Die beiden Männer warteten nach dem Besuch des Schützenfestes „Johanni“ in Eschershausen gegen 02.30 Uhr auf die bereits angerufene Freundin des späteren Opfers, damit diese sie wie abgesprochen mit dem Auto abholen sollte. Bis zu deren Erscheinen setzten sich die Beiden auf den Straßenbordstein im Bereich des Ausgangs des Festplatzes.

Auf der gegenüberliegenden Seite befand sich zu diesem Zeitpunkt eine Personengruppe von acht jungen Männern im Alter von ca. 20 Jahren und eine etwa gleichaltrige junge Frau. Als aus dieser Personengruppe heraus eine PET-Flasche in Richtung des 27-jährigen späteren Opfers gekickt wurde und dicht an ihm vorbei flog, fragte dieser, was das solle. Daraufhin ging die Gruppe der jungen Männer ohne Vorwarnung auf ihn und seinen Freund los, schlugen und traten auf sie ein. Im Verlauf dieser „Attacke“ wurde dem 27-jährigen Opfer sein Handy, welches er zu dem Zeitpunkt in der Hand hielt, entwendet. Nach den derzeitigen Ermittlungen der Polizei sollen die Männer aus Stadtoldendorf kommen.

Die junge Frau, die sich zuvor noch in der Gruppe befand, sich aber nicht an der Tat beteiligte, wird ersucht sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Ebenfalls werden Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, gebeten, sich mit der Polizei Holzminden unter der Telefonnummer 05531 / 9580, in Verbindung zu setzen.

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Politik
Montag, 26. Juni 2017 07:45 Uhr
Hat Stadtoldendorfs Innenstadt (nicht) genügend Parkplätze?
Freitag, 23. Juni 2017 07:21 Uhr

Holzminden (red). Gemäß § 44 Abs. 6 des Niedersächsischen Kommunalwahlgesetzes (NKWG) vom 28.01.2014 (Nds. GVBl.2014 S. 35), hat der Landkreis Holzminden nun bekannt gegeben, dass aufgrund des Mandatsverzichtes des Kreistagsabgeordneten Wilhelm Weißenborn der Sitz Weißenborns im Kreistag Holzminden für die Wahlperiode 2016 bis 2021 gemäß § 44 Abs. 1 in Verbindung mit § 38 NKWG auf Martina Sudhof-Werner, Gartenstraße 7, 37619 Bodenwerder übergeht.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 22. Juni 2017 08:03 Uhr

Eschershausen (rus). Am kommenden Mittwoch, den 28. Juni 2017, ist das Bürgerbüro im Rathaus Eschershausen ganztags geschlossen, teilte die Samtgemeinde mit. Bürgerinnen und Bürger können an diesem Tag in der Zeit von 07.30 bis 12.00 Uhr alternativ das Bürgerbüro im Rathaus Stadtoldendorf nutzen. Ab dem darauffolgenden Donnerstag ist das Bürgerbüro Eschershausen wieder uneingeschränkt erreichbar. Daneben ist aufgrund einer betrieblichen Fortbildungsveranstaltung auch die Außenstelle des Straßenverkehrsamtes in Eschershausen gleichen Tag ganztägig geschlossen, teilte der Landkreis Holzminden mit.

Foto: Archiv

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Wirtschaft
Montag, 26. Juni 2017 14:47 Uhr
30 Jahre Sozialstation Eschershausen: Festgottesdienst und anschließendes Sommerfest
Freitag, 23. Juni 2017 09:12 Uhr

Bodenwerder (red). Mit Livemusik, Open-Air Theater sowie Leckereien feiert das Sozialtherapeutisches Zentrum Bodenwerder heute sein 20-jähriges Jubiläum. Die Festlichkeiten beginnen um 16 Uhr im Innenhof des Zentrums in der Hamelner Straße 27 in Bodenwerder mit einem Grußwort der Betreiberfamilie Rehse. Im Anschluss wird das Grußwort der Bürgermeisterin erwartet. Bevor um 18 Uhr „Jack Beton and the Mörtels“ auf der Bühne für beste Musik sorgen, agiert ab 17 Uhr die Theatergruppe der Harz-Weser-Werkstätten „BOING!“ auf eben dieser Bühne.

Foto: Sozialtherapeutisches Zentrum Bodenwerder

Freitag, 23. Juni 2017 07:33 Uhr

Kreis Holzminden (rus). Es ist die Weser-Ith News 2.0, die der Zeitungs-Geschäftsführer Julien Heinrich hiermit präsentiert. Nach über sechs Jahren löst das neue Seitendesign das erste Layout der bis heute weit über die Grenzen der Region hinaus bekannten Onlinezeitung ab – und bringt damit zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Im Vorfeld wurden viele Stunden in Programmierung und Entwicklung gesteckt, nun ist die größte Onlinezeitung im Verbund mit neuem Gesicht online – und damit ab sofort auch mobil optimal erreichbar.

Seit der letzten großen Neuerung war bereits etwas Zeit ins Land gegangen, auch wenn im Laufe der Zeit sinnvolle Erweiterungen wie die Jobbörse, die Anbindung an das Gastro- und Eventportal Gustoking und weitere Partnerzeitungen hinzu gekommen sind. Und eben jene Partnerzeitungen, wie etwa die Portale von Holzminden News oder Höxter News, wurden bereits auf das neue Layout umgestellt. Dieses ist nun im sogenannten „responsive webdesign“ erstellt worden, also künftig ohne Einschränkungen plattformunabhängig lesbar.

„Egal ob unsere Leserinnen und Leser mit dem Computer oder wie heute bei vielen längst üblich mit dem Smartphone auf die Onlinezeitung zugreifen, die Inhalte werden immer optimal dargestellt“, freut sich Julien Heinrich. Die Darstellung der Inhalte sowie die Navigation auf der Seite sind deutlich angenehmer und ohne Scrollen auch auf mobilen Endgeräten möglich. So wird beispielsweise erkannt, mit welchem Gerät ein Benutzer eine Seite aufruft, ob dieses hochkant oder quer gehalten wird oder ob die Datenverbindung ausreicht, um sämtliche Inhalte auf einmal zu laden. Inhaltselemente sowie der Aufbau der Onlinezeitung passen sich an die Bildschirmauflösung des jeweiligen Endgerätes an und bieten den Nutzern so ein übersichtliches Bild. „Wir stellen damit auch die uns bekannten Bugs und Probleme der alten Seite ab, wie etwa das fehlerhafte und unfreiwillige Scrollen mancher Berichte“, sagt Heinrich.

Neben dem gewohnten redaktionellen Qualitätsstandard der Onlinezeitung Weser-Ith News können sich die Benutzer künftig sogar auf eine noch höhere Interaktionsmöglichkeit freuen. Denn direkt auf der Onlinezeitung können die Berichte nun geliked oder weitergeschickt werden, um auch anderen davon zu erzählen. Das ganze per E-Mail oder auch via WhatsApp auf dem Smartphone. Mit neuen Rubriken wurde zudem auf die veränderten Gegebenheiten reagiert und Nutzerwünsche umgesetzt. So gibt es fortan beispielsweise die neue Rubrik „Blaulicht“, die Rubriken Gesellschaft und Kultur wurden in der Rubrik „Region aktiv“ ergänzt. „Mit dieser schlankeren Struktur sorgen wir für bestmögliche Übersichtlichkeit und gewährleisten, dass Leser mit nur wenigen Klicks an ihr Ziel kommen“, führt Julien Heinrich letztlich aus. Denn letztlich ist es das, wofür die Onlinezeitung bei vielen bekannt ist, nämlich Informationen rund um die Uhr und möglichst schnell erhalten.

Auch für den Vertrieb der Onlinezeitung, der seit Jahren erfolgreich durch das Unternehmen Werbepartner Weserbergland aus Holzminden durchgeführt wird, ist dies nun der langerwartete Schritt. „Schön, dass nun mit der Weser-Ith News auch das Herzstück der Onlinezeitungen im Raum Südniedersachsen, Ostwestfalen und Nordhessen nachgezogen hat“, so der Geschäftsführer Alexander Wolkowiski und Vertriebsleiter Benjamin Beineke.

Und auch wenn das Layout nun modernisiert wurde, bleiben die früheren Inhalte allesamt erhalten. „Wir stehen zu unserem Versprechen, dass auch nach mehreren Jahren unsere Berichte noch kostenfrei abrufbar sind“, macht Heinrich deutlich. Alle früheren Berichte der Onlinezeitung sind fortan unter der Webadresse www.archiv.meine-onlinezeitung.de abrufbar und auch weiterhin rund um die Uhr erreichbar. Für Fragen und weitere Anregungen rund um die Onlinezeitung steht das gesamte Team gern zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns über Facebook, per E-Mail oder direkt per Telefon.

 

 

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Sport
Mittwoch, 28. Juni 2017 11:10 Uhr
Ferienpassaktion 2017: MTSV Jahn Eschershausen lädt herzlich ein
Dienstag, 27. Juni 2017 09:32 Uhr

Stadtoldendorf (red). Patrik Haas, Trainer und Prüfer der Ju-Jutsu-Abteilung des TV87 Stadtoldendorf, wurde nach der Bezirkskyuprüfung im Rahmen einer kleinen Überraschungsfeier von den Ju-Jutsukas und vielen Eltern verabschiedet, da er den Verein mit Beginn der Sommerferien verlässt. Patrik zieht nach Hannover, wo er zum Herbst sein Studium beginnt. Eigentlich sollte es nur noch ein kurzes Zusammensetzen der Prüflinge und der Trainer werden, wie es meist üblich war, doch als Patrik Haas den Raum im Forum Stadtoldendorf betrat, wurde er mit einem vielstimmigen "Überraschung" begrüßt.

Viele Kinder und Jugendliche beider Ju-Jutsu-Gruppen und deren Eltern haben schon auf ihn gewartet. Bevor jedoch die Worte an Patrik gerichtet wurden, wurde der Neuzugang im Trainerteam David Haupt mit einem Ju-Jutsu-T-Shirt willkommen geheißen. David, der gerade seine Braungurtprüfung bestanden hat, hat schon in Erfurt Trainererfahrung sowohl im Kinder- als auch im Erwachsenenbereich sammeln können und vervollständigt nun das Trainerquartett mit Anke Jünemann, Saskia Anders und Anja Haas.

Im Namen aller Ju-Jutsukas bedankte sich Fachwartin Anke Jünemann nun bei Patrik für seinen Einsatz als Trainer und Prüfer, überreichte ihm ein Fotobuch mit den schönsten Bildern von ihm die seinen Weg als Kampfzwerg von 2001 bis 2017 zeigen, und wünschte ihm für seinen weiteren Weg alles Gute. Als weitere Überraschung überreichte David Haupt einen Gutschein für einen Lehrgang mit Patriks großem Vorbild Achim Hanke 8. Dan Ju-Jutsu der nach Terminabsprache in Stadtoldendorf stattfinden wird. Somit hat Patrik einen guten Grund doch mal wieder bei seinen langjährigen Weggefährten vorbei zu schauen.

Foto: TV 87

Montag, 26. Juni 2017 11:37 Uhr

Boffzen (red). Kaum angefangen und schon wieder vorbei! Beim Becher stapeln, dem sogenannten "Sport Stacking", geht es rasant zu. Nicht nur das Auf- und Abstapeln der Pyramiden ("stacken") selbst geht fix, sondern auch die Saison ist schon wieder vorbei. Die "speedy cUP!s" des MTV Boffzen blicken mal wieder auf ereignis- und erfolgreiche Monate zurück.

An insgesamt acht bundesweit ausgeschriebenen Turnieren haben sie diesmal sehr erfolgreich teilgenommen. Viele Momente der absoluten Konzentration in den Disziplinen Einzel, Doppel und Staffel liegen hinter den Becherstaplern. Zahlreiche Titel und Medaillen wurde nach Boffzen geholt sowie viele neue Kontakte im In- und Ausland geknüpft.

Neben den Traditionsturnieren des Verbandes der WSSA in Speichersdorf, Butzbach und Stockstadt sowie den rotierenden Deutschen Meisterschaften haben die Boffzener selbstverständlich auch wieder selbst ein großes Turnier in der Bielenberg-Halle in Höxter durchgeführt. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal für alle Helfer, die dies möglich gemacht haben.

An den diesjährigen Weltmeisterschaften konnte leider kein "speedy cUP!s" teilnehmen, da das Budget trotz hervorragender sportlicher Leistungen eine Reise nach Südkorea nicht hergab. Auch waren die flinken Becherstapler zum wiederholten Mal beim Ostseecup des Verbandes ISSF in Kellenhusen, um auch in anderen Turniermodi sicherer zu werden. Bei diesem letzten Turnier der Saison haben sich die "speedy cUP!s" wieder einmal großartig geschlagen.

Überaus erfreulich war der in allen Disziplinen durchgängig sehr gute Erfolg der Jugendlichen Anna Steinwachs und Alea Potarzyk, die im Einzel, dem Doppel und auch der Staffel auf dem Siegertreppchen ihre Medaillen vom Bürgermeister der Stadt Kellenhusen entgegen nehmen konnten. Als etwas Besonderes gilt in der vergangenen Saison sicherlich die Teilnahme an den Schulmeisterschaften, bei denen die hiesigen Becherstapler als Schulmix-Mannschaft erstmals angetreten sind.

Das Konzept hat allen so gut gefallen, so dass im September 2017 das Trainerteam der "speedy cUP!s" unter der Federführung von Verena Steingrebe und Marcello Mulas hier in der Region eine Initiierung starten werden. Sämtliche Information hierzu gibt es unter info@speedycups.de. Im Rahmen der 125-Jahr-Feier des MTV Boffzen konnten sich Angelique Lange, Sophie Förster, Kaja Schilcher sowie ihr Vater Jörg Schilcher über eine besondere Anerkennung freuen. Vom Vorstand des MTV Boffzen erhielten sie beim offiziellen Festakt eine Ehrengabe für ihre sportlichen Erfolge als Deutscher sowie Weltmeistermeister.

Mit Spannung und großer Erwartung blicken nun alle "speedy cUP!s" auf die kommende Saison 2017/18, die im September mit den Schulmeisterschaften und einem Mini-Turnier für Einsteiger in Lauenförde starten wird. Ein großes Turnier wird es dann hier in der Region wieder am 20.01.2018 in der Bielenberg-Halle in Höxter geben, wen es zum 6. Mal heißt: stack- fast!

Foto: "speedy cUP!s"

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Nachrichten aus Holzminden
28. Juni, 09:46 Uhr
Ausgezeichnete Schülerfirma der Georg-von-Langen Schule
28. Juni, 09:03 Uhr

Holzminden (red). Einen Krabbelgottesdienst zu Beginn der Urlaubszeit bietet die Luthergemeinde am kommenden Samstag, 1. Juli 2017 um 11 Uhr in der Lutherkirche an. Alle Kinder sind eingeladen, Bobbycars oder andere Fahrzeuge mitzubringen. In der Kirche wird das Thema Segen mit verschiedenen Schirmen anschaulich dargestellt. Danach versammeln sich die Kinder mit ihren Fahrzeugen vor der Kirche zum Reisesegen. Für besonderen Spaß sorgt ein Bobbycarparcours auf dem Kirchplatz mit Slalomstrecken und Dosenwerfen. Für die Erwachsen gibt es Kaffee.

Foto: Bode

27. Juni, 13:23 Uhr

Holzminden (red). Der Holzmindener Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise wurde aufgrund seines Fokus auf Nachhaltigkeit und zahlreicher weiterer Positivkriterien von der Ratingagentur Vigeo Eiris zu den 120 führenden Firmen im Euroraum mit herausragender unternehmerischer Verantwortung eingestuft. Bereits in den Jahren zuvor zählte der international vertretene Duft- und Geschmacksstoffhersteller in Europa und weltweit zu den 120 Unternehmen, die im Bereich Nachhaltigkeit sämtliche Kriterien erfüllen.

„Unsere Unternehmensstrategie bezieht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Aspekte der Nachhaltigkeit ein: Wir tragen Verantwortung für den profitablen Einsatz des uns anvertrauten Kapitals, für die effiziente Nutzung und zugleich Bewahrung natürlicher Ressourcen, für das Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für gesellschaftliche Belange“, sagt Symrise Chief Sustainability Officer Hans Holger Gliewe. Da sich diese gelebte Unternehmensverantwortung anhand konkreter Zahlen und Erfolge bestätigen lässt, erhielt Symrise auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung, zu den 120 vorbildlichsten Firmen in der Eurozone zu zählen. Bereits 2012 gehörte Symrise zu den herausragenden 120 Unternehmen Europas. 2013 kam die gesamte Eurozone hinzu. Und 2014 wurde der global agierende Duft- und Geschmackstoffhersteller in den Kreis der weltweit fortschrittlichsten Konzerne aufgenommen.

Der Euronext Vigeo Eurozone 120 Index hebt Unternehmen mit den erfolgreichsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen im Euroraum hervor, die anhand von 330 Indikatoren aus 38 Nachhaltigkeitstreibern bewertet werden. Als Positivkriterien gelten gesellschaftliches Engagement, Unternehmensführung, Beziehung zu Kunden und Lieferanten sowie Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechte, Umwelt und Arbeitsbedingungen.

Bei Symrise sind hundert Prozent der Produktionsstätten nach Nachhaltigkeitskriterien verifiziert. So arbeiten beispielsweise in den Segmenten Flavor und Nutrition die Formulierungstechnologien für Aromen mit verringertem Energieverbrauch, höherer Verwendungssicherheit und verbessertem Leistungsprofil. Darüber hinaus werden stets neue und verbesserte Verfahren entwickelt, damit die wertvollen natürlichen Ressourcen effektiv genutzt und gleichzeitig die Abfall- und Nebenströme reduziert werden.

„Als Unterzeichner des Global Compacts der Vereinten Nationen unterstützen wir aktiv die dort niedergelegten Prinzipien verantwortungsvollen Wirtschaftens“, sagt der Nachhaltigkeitsleiter Gliewe. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in mehr als 40 Ländern rund um den Globus tätig sind, teilen diese gemeinsamen Werte als Grundlage für unsere gemeinsamen Ziele.“

Die Unternehmensstrategie des Holzmindener Duft- und Aromaherstellers integriert wirtschaftliche Ambitionen mit vier Stoßrichtungen für mehr Nachhaltigkeit – Footprint, Innovation, Sourcing und Care. Footprint steht für ökologischen Fußabdruck, Innovation für ressourcenschonende und geschäftssteigernde Effekte, Sourcing für nachhaltige Rohstoffbeschaffung, Care beschreibt die Wertschaffung für Mitarbeiter und Standortgemeinden. So will Symrise die positiven Auswirkungen des eigenen Handelns erhöhen und die negativen weiter verringern.

„Durch unser Klimaschutzmanagement, immer effizientere Prozesse und ein Portfolio, das zur Befriedigung der Grundbedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt, berücksichtigen wir stets auch die künftigen Generationen“, so Gliewe, der die erneute Einstufung in den Euronext Vigeo Index mit Freude zur Kenntnis nimmt.

27. Juni, 11:48 Uhr

Holzminden (red). Am vergangenen Sonntag fand in den frühen Morgenstunden auf dem Lüchtinger Weg in Holzminden eine Geschwindigkeitsmessung statt. Dort beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, zudem sind aus dem zwei Kilometer entfernten Lüchtringen auf Grund eines dort stattfindenden Schützenfestes vereinzelt Gäste fußläufig auf der Straße in Richtung Holzminden unterwegs.

Um 04.40 Uhr fiel der Funkstreifenbesatzung ein mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Holzminden kommender blauer BMW der Dreier-Reihe auf. Die Geschwindigkeitsmessung ergab einen Meßwert von 123 km/h! Auf die daraufhin folgenden Anhaltezeichen des, mit beleuchteter Anhaltekelle und gelber Warnweste ausgestatteten, Polizeibeamten reagierte der Fahrzeugführer kurz durch „Gaswegnahme“ - anschließend beschleunigte er seinen BMW stark und fuhr auf den Beamten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten kann.

Das Fahrzeug, besetzt mit mehreren Personen, flüchtete anschließend weiter in Richtung Höxter/Lüchtringen. Vom Kennzeichen können die Fragmente HX-FW abgelesen werden. Die anschließende Verfolgung des Fluchtfahrzeuges verlief zunächst ergebnislos, allerdings konnte im Rahmen der Fahndung und der sich anschließenden Ermittlungen Feststellungen getroffen werden, da darauf hindeuten, dass der Fahrzeugführer nach Lüchtringen geflüchtet ist.

Die Ermittlungen der Polizei Holzminden und Höxter dauern derzeit noch an. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Zeugen, die Hinweise auf das Fluchtfahrzeug und deren Insassen geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Holzminden unter der Telefonnummer 05531 / 9580, in Verbindung zu setzen.

27. Juni, 09:23 Uhr

Neuhaus (red). Am Sonntag wird der 19. Allersheimer Mountainbikecup in Neuhaus am Haus des Gastes gestartet. Dann werden die Teilnehmer auf den drei Renndistanzen von 25, 50 und 100 km ins Rennen geschickt. Das Kidsrace über 3,6 km, für Kinder bis maximal 13 Jahre startet um 13.00 Uhr. Der Allersheimer Mountainbikecup ist das traditionsreichste Rennen der Region und bei den Startern sehr beliebt.

Der 50 km lange Rundkurs ist gespickt mit anspruchsvollen Trails, steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten, sollte aber für jeden trainierten Fahrer zu meistern sein. Das Rennbüro hat am Sonntag ab 7 Uhr geöffnet. Nachmeldungen sind bis zu einer Stunde vor den jeweiligen Rennen möglich. Es besteht Helmpflicht. Im Start- und Zielbereich am Haus des Gastes ist für das leibliche Wohl der Sportler und Zuschauer bestens gesorgt. Der Erlös vom Verkauf von Kaffee und selbstgebackenem Kuchen kommt in diesem Jahr einem sozialen Schulprojekt in Südafrika zugute.

Foto: MTB Cup

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