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14.05.2017 - 18:09 Uhr

„Das tut weh“: Entsetzen über neue Zerstörungen am Lenneweg


Eschershausen (kp). Günter Weidemann und Heinz Kühne sind entsetzt und fassungslos. Gestern, den 13. Mai, erreichte die beiden eine Nachricht, die sie eigentlich nicht mehr hören wollten. „Gestern wurde wieder etwas mutwillig am Lenneweg zerstört“, erzählt uns Günter Weidemann.

Und weiter: „ Wir erhielten einen Anruf, dass vier Waldreben aus den Blumenbeeten gerissen und zum Teil über den Kiesplatz verteilt wurden.“

Die Kletterpflanzen, auch Clematis genannt, wurden erst wenige Tage zuvor gepflanzt. Eine Lenneweg-Nutzerin hatte sich bei Weidemann erkundigt, ob sie einen Beitrag zur Verschönerung leisten könne.

Es sind Anfragen, die Weidemann zuletzt häufiger bekam. Nachdem der Lenneweg in der Vergangenheit immer wieder in das Visier von Unbekannten geriet, die regelmäßig für Zerstörungen gesorgt hatten, war es der Solidarität unter Anwohnern und Wegnutzern zu verdanken, dass dieser mit viel Fleiß wieder hergerichtet wurde.

„Eigentlich wollten wir alles so kaputt lassen, um den Verantwortlichen zu zeigen, was sie angerichtet hatten“, will Weidemann damals vorgehabt haben. Durch den großen Zuspruch aus der Bevölkerung ließ er sich schließlich überreden, noch einmal alles wieder herzurichten. Nachdem die Weser-Ith-News über die Fertigstellung des Weges und das Vorhaben, eine Streuobstwiese errichten zu wollen berichtete, meldeten sich zahlreiche Leser bei Weidemann, die die Patenschaft eines oder mehrerer Bäume übernehmen wollten. Die Bereitschaft der Bevölkerung, den Lenneweg gemeinsam zu verschönern, hatte einen Höhepunkt erreicht.


Nun hat die Vandalismus-Serie einen weiteren, negativen Höhepunkt erreicht: Samstagnachmittag, in einem Zeitraum von 15:30 Uhr bis 17 Uhr, sollen die Zerstörungen stattgefunden haben. So jedenfalls will sich ein Spaziergänger erinnern, der sich in diesem Zeitraum im Bereich des Lenneweges bewegt und die Zerstörungen bemerkt hat, als diese schon geschehen waren. Anschließend rief er den Tankwart an.

„Das tut einfach nur weh“, gesteht uns Günter Weidemann. Von den vier herausgerissenen Pflanzen seien zwei über den Weg verteilt gewesen, die anderen zwei sind bisher nicht wieder aufgetaucht.

Wie gehen Günter Weidemann und Heinz Kühne mit dieser neuen Zerstörungswut um? „Wir werden jetzt auf jeden Fall wieder Anzeige erstatten“, erzählen sie, „dann schauen wir weiter.“

Fotos: Kai Pöhl/ Marion Stecklum

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