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Freitag, 03. November 2017 13:59 Uhr

88-jähriger Senior sperrt sich aus und harrt hilflos bis in die Nachtstunden aus 88-jähriger Senior sperrt sich aus und harrt hilflos bis in die Nachtstunden aus

Hameln (rus). Ein 88-jähriger Hamelner Senior sorgte in der vergangenen Nacht in Hameln für den Einsatz von Feuerwehr und Polizei, weil er sich aus seiner Wohnung ausgeschlossen hatte und daraufhin davor verharrte. "Die Versuche, den Hausmeister zu erreichen, scheiterten. Da der Senior nicht über ausreichend Geldmittel verfügt, wollte er keinen Schlüsseldienst beauftragen", teilt die Polizei am Freitag mit. Doch am Ende ging alles gut aus: Um 3.00 Uhr in der Nacht konnte ein Pflegedienst mit einem Zweitschlüssel erreicht werden, noch bevor die bereits alarmierte Feuerwehr tätig werden musste.

Der 88-jährige Hamelner befand sich in der Nacht in einer hilflosen Lage und benötigte fremde Hilfe. Eine Polizeistreife kümmerte sich um den Senior, der sich selbst aus seiner Wohnung im 164er Ring ausgesperrt hatte. Nach eigenen Angaben versuchte er bereits seit Donnerstagnachmittag in seine versperrte Wohnung zu gelangen, Versuche, die Ütr zu öffnen oder den Hausmeister zu erreichen scheiterten. Aus Geldmangel wollte er auch keinen Schlüsseldienst beauftragen. So harrte der Mann bis kurz vor 02.00 Uhr nachts vor seiner Wohnungstür aus, bis ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes auf den hilflosen Senior aufmerksam wurde. Da der Sicherheitsdienstmitarbeiter nicht weiterhelfen konnte, verständigte er die Polizei.

Die Besatzung eines Streifenwagens kümmerte sich um den Ausgeschlossenen. Anfängliche Bemühungen, gewaltfrei die Tür zu öffnen, scheiterten zunächst. Daher forderte man zur Türöffnung die Feuerwehr an. In der Zwischenzeit bot ein nahegelegenes Seniorenheim dem 88-Jährigen einen vorübergehenden Aufenthaltsplatz an. Noch bevor die alarmierte Feuerwehr tätig werden musste, konnte ein Pflegedienst ermittelt werden, der in Besitz eines Zweitschlüssels war. Mit diesem Zweitschlüssel konnte letzendlich kurz vor 03.00 Uhr gewaltlos die Tür geöffnet werden und der leicht erschöpfte Hamelner endlich seine Wohnung betreten, wo er glücklich seine Nachtruhe fand.

Foto: Archiv

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